Regelwerk
Jede Regel auf Notwendigkeit, Reichweite und Reihenfolge geprüft.
- Any-Any und zu weit gefasste Freigaben
- Verdeckte und redundante Regeln
- Regeln ohne Treffer über definierte Zeiträume
- Default-Deny und Regelreihenfolge
Ein Firewall Audit prüft Regelwerk, Konfiguration und Härtung Ihrer Firewalls auf Fehlkonfigurationen, die Angreifern den Weg ins Netz öffnen. NEXGAP bewertet jede Regel im Kontext Ihrer Netzsegmente und verifiziert kritische Befunde gezielt von außen.
Firewalls, VPN-Gateways und andere Perimeter-Systeme stehen im Zentrum aktueller Angriffe. Fehlkonfigurationen und verzögerte Updates machen sie vom Schutz zum Einfallstor.
Anteil von Edge-Geräten und VPNs an allen ausgenutzten Schwachstellen, fast achtmal so viel wie im Vorjahr.
Verizon DBIR 2025 ↗Medianer Abstand zwischen Veröffentlichung einer Schwachstelle in Edge-Geräten und ihrer massenhaften Ausnutzung.
Verizon DBIR 2025 ↗Mediane Zeit bis zur Behebung von Schwachstellen in Edge-Geräten. Nur 54 Prozent wurden vollständig geschlossen.
Verizon DBIR 2025 ↗Anteil von Exploits an allen Erstzugängen. Zum sechsten Mal in Folge der häufigste Angriffsvektor.
Mandiant M-Trends 2026 ↗Anstieg der täglich neu entdeckten Schwachstellen zwischen Juli 2024 und Juni 2025 in Deutschland.
BSI-Lagebericht 2025 ↗Maximaler Abstand zwischen zwei Prüfungen der Firewall-Konfiguration nach PCI DSS 4.0, Anforderung 1.2.7.
PCI Security Standards Council ↗Ein Firewall Audit endet nicht beim Export des Regelwerks. Wir prüfen, wie Regeln, Zonen, Härtung und Betriebsprozesse zusammenwirken und ob eine Fehlkonfiguration von außen tatsächlich ausnutzbar ist.
Jede Regel auf Notwendigkeit, Reichweite und Reihenfolge geprüft.
Was hinter Adressobjekten und Übersetzungen tatsächlich freigegeben ist.
Ob die Firewall das Zonenmodell wirklich durchsetzt.
Die Firewall als Angriffsziel, nicht nur als Schutz.
Der meistangegriffene Teil der Perimeter-Infrastruktur.
Ob ein Angriff überhaupt sichtbar würde.
Prozesse, die verhindern, dass das Regelwerk wieder verwildert.
Wir prüfen herstellerneutral, vom einzelnen Gateway bis zum verteilten Firewall-Verbund mit mehreren Clustern.
Die meisten Audits haben einen konkreten Auslöser: eine Zertifizierung, eine regulatorische Pflicht, eine Sicherheitswarnung oder ein Regelwerk, das niemand mehr vollständig überblickt.
Konfigurationen von Netzwerksicherheitskontrollen müssen mindestens halbjährlich auf Relevanz und Wirksamkeit geprüft und die Ergebnisse dokumentiert werden.
Auditoren erwarten gehärtete Netzwerkkomponenten, eine durchgesetzte Netztrennung und für jede Regel eine nachvollziehbare Begründung.
Betroffene Einrichtungen müssen Risikomanagementmaßnahmen umsetzen und deren Wirksamkeit bewerten. An der Netzgrenze ist das Firewall Audit der direkte Beleg.
Der Baustein fordert unter anderem ein Allowlist-Regelwerk, zustandsbehaftete Filterung, die Abschaltung nicht benötigter Dienste und die regelmäßige Prüfung der Regeln.
Nach Warnungen zu aktiv ausgenutzten Schwachstellen oder einem Vorfall klärt das Audit, was exponiert war und ob Konfiguration und Firmware dem notwendigen Stand entsprechen.
Vor einem Herstellerwechsel, nach einer Übernahme oder wenn langjährige Administratoren gehen, schafft das Audit eine belastbare Ausgangsbasis.
Die Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung. Welche Pflichten konkret gelten, hängt von Sektor, Größe und Rolle Ihres Unternehmens ab.
Kaum eine dieser Schwachstellen entsteht mit Absicht. Sie wachsen aus Zeitdruck, Fehlersuche unter Last und fehlender Rezertifizierung und finden sich in fast jedem gewachsenen Regelwerk.
Bei Inbetriebnahme oder Fehlersuche angelegt und nie zurückgebaut. Sie heben die Schutzwirkung zwischen zwei Zonen faktisch auf.
Web- oder SSH-Zugang zur Administration ist aus dem WAN erreichbar und damit direktes Ziel für Exploits und Passwortangriffe.
Bekannte und aktiv ausgenutzte Schwachstellen bleiben offen, weil Wartungsfenster fehlen oder der Supportzeitraum des Geräts abgelaufen ist.
RDP, SSH oder SMB werden per Portweiterleitung ins Internet freigegeben, statt den Zugang über VPN mit MFA zu führen.
Mitarbeitende und Dienstleister erhalten per VPN Zugriff auf komplette Subnetze statt auf einzelne Systeme und Dienste.
Server-, Client-, OT- und Managementnetze sind untereinander weitgehend offen. Ein kompromittierter Client erreicht nahezu jedes System.
Regeln, die nie greifen, weil eine weiter oben stehende Regel denselben Verkehr bereits erlaubt oder blockiert. Sie verschleiern die tatsächliche Policy.
Regeln ohne Treffer und ohne verantwortliche Person vergrößern die Angriffsfläche und machen jede Änderung zum Risiko.
Ohne Logging auf kritischen Regeln und ohne Anbindung an ein SIEM bleiben Angriffe und Fehlkonfigurationen unsichtbar.
Regeln ohne Ticket, Begründung und Ablaufdatum. Nach einigen Jahren weiß niemand mehr, warum sie existieren.
Die Analyse erfolgt auf Basis exportierter Konfigurationen oder eines Lesezugriffs. Änderungen an Ihren Firewalls nehmen wir nicht vor. Das Vorgehen orientiert sich an NIST SP 800-41, BSI IT-Grundschutz NET.3.2 und den CIS Benchmarks.
Wir erfassen Firewalls, Standorte, Zonen und Ansprechpartner und erhalten Konfigurationsexporte, Netzpläne, vorhandene Regeldokumentation und Trefferzähler.
Alle Regeln, Objekte und NAT-Einträge werden eingelesen. Any-Any-Freigaben, verdeckte, redundante und ungenutzte Regeln werden systematisch identifiziert.
Analysten bewerten jede kritische Regel im Kontext von Zonen, Diensten und Geschäftsanforderungen. Erst diese Einordnung trennt notwendige Freigaben von echten Risiken.
Firmware wird gegen bekannte und aktiv ausgenutzte Schwachstellen abgeglichen. Management-Zugriff, Kryptografie, Dienste und Protokollierung prüfen wir gegen BSI NET.3.2 und CIS Benchmarks.
Kritische Befunde prüfen wir gezielt aus Angreifersicht: Erreichbarkeit von Ports, exponierte Dienste und Management-Oberflächen sowie VPN-Endpunkte.
Management Summary, Befunde je Firewall und Regel mit Best Practice und ein priorisierter Plan, welche Regeln gelöscht, eingeschränkt oder dokumentiert werden.
Jeder Befund nennt Firewall und Regel, beschreibt Auswirkung und Verifikation und schließt mit einer konkreten Empfehlung, die Ihr Netzwerkteam direkt umsetzen kann.
Eine Auswahl von Kunden, für die NEXGAP Firewall Audits durchgeführt hat.
Ihre Frage ist nicht dabei? Wir beantworten sie gern im persönlichen Gespräch.
Ein Firewall Audit ist die systematische Prüfung von Regelwerk, Konfiguration, Härtung und Betriebsprozessen einer oder mehrerer Firewalls. Ziel ist, Fehlkonfigurationen zu finden, die unerwünschten Zugriff ermöglichen, und das Regelwerk auf das notwendige Minimum zu reduzieren.
Mindestens jährlich, bei vielen Änderungen oder regulatorischen Vorgaben häufiger. PCI DSS 4.0 verlangt eine Prüfung der Konfiguration mindestens alle sechs Monate. Zusätzlich empfiehlt sich ein Audit nach Migrationen, größeren Umbauten und Warnungen zu kritischen Schwachstellen.
Das Firewall Audit prüft die Konfiguration von innen: jede Regel, jedes Objekt, jede Einstellung. Ein Penetrationstest prüft von außen, ob und wie weit ein Angreifer tatsächlich kommt. Beide ergänzen sich, deshalb verifizieren wir kritische Audit-Befunde gezielt von außen.
Nein. Die Analyse erfolgt auf Basis exportierter Konfigurationen oder eines Lesezugriffs. Wir nehmen keine Änderungen an Ihren Firewalls vor. Externe Verifikationen stimmen wir vorab zeitlich mit Ihnen ab.
Wir prüfen herstellerneutral gängige Next-Generation-Firewalls, VPN-Gateways und Cloud-Firewalls, auch in heterogenen Umgebungen mit mehreren Herstellern und Standorten.
Einen Export der Konfiguration oder einen Lesezugriff, eine Übersicht der Netzsegmente und Zonen, vorhandene Regeldokumentation sowie einen technischen Ansprechpartner. Trefferzähler über einen möglichst langen Zeitraum verbessern die Aussagekraft zu ungenutzten Regeln.
Das hängt von der Anzahl der Firewalls und der Größe der Regelwerke ab. Für ein einzelnes Regelwerk mit einigen hundert Regeln sollten Sie mit wenigen Tagen rechnen, für verteilte Umgebungen mit mehreren Clustern mit ein bis drei Wochen.
Ja. Versicherer fragen nach Perimeter-Schutz, Fernzugriff, MFA und Patchstand. Ein dokumentiertes Audit liefert belastbare Antworten für Fragebögen und Risikogespräche.