Die Hälfte der schwerwiegenden IKT-Vorfälle im deutschen Finanzsektor hatte 2025 ihre Ursache bei Dritten. NEXGAP überwacht Ihr Haus, Ihre IKT-Dienstleister und Ihre Portfolios mit analystengeprüfter Intelligence, testet Ihre Systeme wie ein Angreifer und liefert Evidenz für DORA, Aufsicht und Revision.
DORA macht das IKT-Risiko zur Sache des Leitungsorgans, einschließlich aller Dienstleister. Die ersten Meldedaten zeigen, wo die Vorfälle tatsächlich entstehen.
Schwerwiegende IKT-Vorfälle meldeten Finanzunternehmen in Deutschland 2025 nach DORA an die BaFin.
der gemeldeten Vorfälle hatten ihre Ursache bei Dritten. Rund 40 Prozent der Cyberangriffe trafen einen Dienstleister statt das Institut.
IKT-Dienstleister haben die europäischen Aufsichtsbehörden als kritisch benannt, darunter AWS, Microsoft, SAP und Deutsche Telekom. Die Verantwortung bleibt beim Institut.
Durchschnittliche Kosten einer Datenpanne im deutschen Finanzsektor. Häufigster Einstieg in Deutschland ist die kompromittierte Lieferkette.
Zahlungsbetrug im Europäischen Wirtschaftsraum 2024, vor allem durch Manipulation der Zahler.
des Werts großer Cyberschäden gingen im ersten Halbjahr 2025 auf Ransomware zurück. Cyber ist weltweit das größte Geschäftsrisiko.
Vier Lücken zwischen Pflicht und Evidenz.
Bank und Versicherung kaufen Cybersicherheit nicht als Ganzes. Jede Rolle muss etwas anderes nachweisen, gegenüber Aufsicht, Revision, Kreditkomitee oder Rückversicherer.
Die IKT-Risikokontrollfunktion verantwortet Testprogramm, Schwachstellenmanagement und Lagebild. Die BaFin erwartet, dass extern erreichbare kritische Schwachstellen in Tagen, wenn nicht Stunden geschlossen werden.
Wie überwachen Sie Hunderte Dienstleister ohne Fragebogenflut?
Strategie, Informationsregister, Prüfung vor Vertragsschluss und laufende Überwachung nach Art. 28 bis 30 DORA. Fragebögen und Prüfberichte zeigen einen Stichtag, nicht die aktuelle Lage.
Wirken die Maßnahmen, die dokumentiert sind?
Die Revision prüft den IKT-Risikomanagementrahmen regelmäßig (Art. 6 Abs. 6 DORA). Dafür braucht sie Evidenz, die nicht aus dem geprüften Bereich selbst stammt.
Was wissen die Täter, und was veröffentlichen sie?
Bei Ransomware im eigenen Haus oder beim Dienstleister läuft die Erstmeldung binnen vier Stunden nach Einstufung. Zugleich fehlt oft der Blick auf Täter und Leakseiten.
Zahlungsbetrug im EWR lag 2024 bei 4,2 Milliarden Euro, vor allem durch Manipulation der Zahler. Phishing ist laut BaFin das häufigste gemeldete Angriffsmuster.
Welche Kreditnehmer und Emittenten tragen ein Cyberrisiko, das in keiner Kennzahl steht?
Cyber-Ereignisse treffen Liquidität, Betrieb und Bewertung. Moody's erwartet ein steigendes Cyber-Kreditrisiko, doch in Kreditprozess und Research fehlt meist ein systematisches Signal.
Cyberrisiken werden mit wenig Daten je Risiko gezeichnet, oft auf Basis von Selbstauskünften. Bei der Erneuerung fehlt der Blick darauf, was sich seit Vertragsbeginn verändert hat.
Welche Dienstleister und Technologien teilen sich Ihre Versicherten?
EIOPA erwartet, dass Versicherer auch nicht-affirmative Cyber-Exposures erkennen und Kumul in Szenarien und ORSA berücksichtigen. Cloud, Software und IT-Dienstleister schaffen Abhängigkeiten über ganze Bestände.
Ihr Haus, Ihre Dienstleister, Vermittler und Portfolios legen wir als eigene Collections an. Alle Rollen arbeiten mit denselben, analystengeprüften Daten.
Darknet, Leakseiten, Angriffsfläche und Threat Intelligence zu Haus, Dienstleistern und Portfolios, laufend und ohne Fragebogen.
Analysten prüfen jeden Fund, ordnen Akteure und Auswirkungen ein und verdichten die Lage zu einem Rating.
Wo die Außensicht endet, prüft Offensive Security Netze, Active Directory, Anwendungen und KI-Agenten.
Kennzahlen, Briefings und Berichte für Leitungsorgan, Revision, Aufsicht und Fachbereiche.
Evidenz, die einer Prüfung standhält.
Die Verordnung (EU) 2022/2554 regelt die digitale operationale Resilienz von Banken, Zahlungs- und E-Geld-Instituten, Versicherern und Rückversicherern. Das Leitungsorgan trägt die letzte Verantwortung.
Das Leitungsorgan verantwortet Strategie, Richtlinien und Budget. Institute müssen Anomalien erkennen und Informationen über Schwachstellen und Cyberbedrohungen sammeln.
Erstmeldung binnen vier Stunden nach Einstufung, spätestens 24 Stunden nach Kenntnis. Zwischenbericht binnen 72 Stunden, Abschlussbericht nach einem Monat.
Jährliche Tests aller Systeme, die kritische oder wichtige Funktionen unterstützen, darunter Penetrationstests. Ausgewählte Institute führen mindestens alle drei Jahre einen TLPT durch.
Strategie, Informationsregister, Bewertung vor Vertragsschluss, laufende Überwachung und Analyse des Konzentrationsrisikos.
Institute können Indikatoren, Taktiken und Verfahren in vertrauenswürdigen Gemeinschaften austauschen. Die Teilnahme wird der Aufsicht mitgeteilt.
Die Übersicht ersetzt keine rechtliche Bewertung. Welche Pflichten konkret gelten, hängt von Art, Größe und Risikoprofil Ihres Instituts ab.
Drei öffentlich dokumentierte Fälle zeigen, wie Dienstleister zum Einfallstor für Handel, Kundendaten und Vertrieb werden.
Ransomware bei einem Softwareanbieter für Handel und Clearing von Derivaten. Banken und Broker in Europa und den USA mussten Geschäfte manuell abwickeln, mindestens 42 Kunden waren betroffen.
Über eine Schwachstelle beim Dienstleister des Kontowechselservice gelangten Kundendaten unter anderem von Deutscher Bank, Postbank, ING und comdirect nach außen, darunter Namen und IBAN.
Per Social Engineering erlangten Angreifer Zugriff auf eine cloudbasierte CRM-Plattform eines Dienstleisters. Betroffen waren Daten der Mehrheit der rund 1,4 Mio. Kunden sowie von Finanzberatern und Mitarbeitenden.
Öffentlich dokumentierte Fälle. NEXGAP war an keinem dieser Fälle beteiligt.
Was Informationssicherheit, Auslagerungsmanagement, Underwriting und Revision vor dem Start wissen möchten.
Frage stellen →Für Banken, Zahlungs- und E-Geld-Institute, Versicherer und Versicherungsvermittler oberhalb der KMU-Grenze ist DORA maßgeblich. Nach § 28 Abs. 6 BSIG gelten für diese Finanzunternehmen unter anderem die Pflichten zu Risikomanagement und Meldungen aus dem BSIG nicht. Eine Registrierung beim BSI kann dennoch erforderlich sein. Die Einordnung Ihres Hauses ersetzt keine rechtliche Prüfung.
Das Register nach Art. 28 Abs. 3 DORA erfasst alle vertraglichen Vereinbarungen über IKT-Dienstleistungen, einschließlich der Unterauftragnehmer. Es wird jährlich bei der BaFin eingereicht, 2026 im Zeitraum vom 9. bis 30. März zum Stichtag 31. Dezember 2025. Das Register führen Sie selbst. CQTI liefert die laufende Risikosicht auf die Dienstleister darin.
Nein. Die europäischen Aufsichtsbehörden haben am 18. November 2025 19 kritische IKT-Drittdienstleister benannt, darunter AWS, Microsoft, Google Cloud, SAP und Deutsche Telekom. Die Verantwortung für das Drittparteienrisiko bleibt beim Finanzunternehmen. Das gilt auch für alle Dienstleister, die nicht als kritisch benannt sind.
Ein risikobasiertes Testprogramm nach Art. 24 und 25 DORA. Alle IKT-Systeme und Anwendungen, die kritische oder wichtige Funktionen unterstützen, sind mindestens jährlich zu testen. Genannt sind unter anderem Schwachstellenscans, Netzwerksicherheitsbewertungen, Quellcodeprüfungen, szenariobasierte Tests und Penetrationstests. NEXGAP führt dafür Penetrationstests sowie Firewall- und Active-Directory-Audits durch.
Nur von der Aufsicht ausgewählte Unternehmen, mindestens alle drei Jahre (Art. 26 DORA, Delegierte Verordnung (EU) 2025/1190). Kriterien sind unter anderem eine Einstufung als global oder anderweitig systemrelevantes Institut, bei Zahlungsinstituten mehr als 150 Mrd. Euro Zahlungsvolumen und bei Versicherern mehr als 1,5 Mrd. Euro Bruttoprämien und mehr als 10 Mrd. Euro versicherungstechnische Rückstellungen. In Deutschland ist die BaFin zuständig, das TLPT Cyber Team der Bundesbank begleitet die Tests.
Ein TLPT stellt besondere Anforderungen an Threat-Intelligence-Anbieter und Tester, etwa Referenzen, Erfahrung des Teams und Berufshaftpflicht. Wir unterstützen die Vorbereitung mit Angriffsfläche, Darknet-Exposure und Tests zwischen den Zyklen. Eine Rolle im TLPT selbst klären wir im Einzelfall.
Die Erstmeldung erfolgt binnen vier Stunden nach Einstufung als schwerwiegend, spätestens 24 Stunden nach Kenntnis. Der Zwischenbericht folgt binnen 72 Stunden nach der Erstmeldung, der Abschlussbericht einen Monat nach dem letzten Zwischenbericht. Kritische Funde von NEXGAP erreichen Sie innerhalb von 60 Minuten, die Einstufung bleibt Ihre Entscheidung.
Laut BaFin wurden 2025 733 schwerwiegende IKT-Vorfälle gemeldet. Bei der Hälfte lag die Ursache bei Dritten, und rund 40 Prozent der gemeldeten Cyberangriffe trafen einen Dienstleister statt das Institut selbst.
DORA schreibt kein bestimmtes Instrument vor, verlangt aber eine risikobasierte Bewertung und Überwachung der IKT-Dienstleister. Fragebögen sind Selbstauskünfte zu einem Stichtag, automatische Ratings sehen keine internen Kontrollen. Belastbar wird die Überwachung durch die Kombination aus vertraglichen Nachweisen, unabhängigen Signalen aus Darknet und Angriffsfläche und einer Bewertung durch Analysten.
Viele Versicherte können gleichzeitig durch dasselbe Ereignis geschädigt werden, etwa durch den Ausfall oder die Kompromittierung eines gemeinsam genutzten Cloud-, Software- oder IT-Dienstleisters. EIOPA erwartet, dass Versicherer auch nicht-affirmative Cyber-Exposures erkennen und Kumul im ORSA berücksichtigen. NEXGAP macht gemeinsame Dienstleister und Technologien über den Bestand sichtbar.
Ja. Vertriebspartner legen wir als eigene Collections über ihre Domains und Identifier an und überwachen sie passiv, ohne Fragebogen. Funde zu Mitarbeitenden von Partnern melden wir datensparsam an berechtigte Kontakte.
Die unverbindliche Orientierungshilfe vom 18. Dezember 2025 ordnet KI-Systeme in das IKT-Risikomanagement nach DORA ein. Sie empfiehlt unter anderem adversariale Tests, Exit- und Fallback-Planung bei proprietären KI-Diensten und eine Inventur nicht freigegebener KI. NEXGAP testet KI-Anwendungen, Copilots und Agenten auf Prompt Injection und Datenabfluss.