Wir greifen Ihre Infrastruktur, Anwendungen und Identitäten so an, wie es reale Angreifer tun, und belegen jeden Befund mit Nachweis, CVSS-Bewertung und nachvollziehbarem Angriffspfad. Manuell verifiziert und gestützt durch unsere Threat Intelligence.
Ein Penetrationstest ist ein autorisierter, simulierter Angriff auf klar definierte Systeme. Ziel ist nicht eine Liste möglicher Schwachstellen, sondern der Nachweis, welche davon tatsächlich ausnutzbar sind und wie weit ein Angreifer damit kommt.
Drei Verfahren, drei verschiedene Fragen.
Jeder Prüfgegenstand folgt derselben Methodik und Bewertungslogik. So bleiben Befunde aus Webanwendung, Active Directory, Cloud und OT vergleichbar und lassen sich gemeinsam priorisieren.
Alles, was aus dem Internet erreichbar ist.
Wir prüfen Ihre Angriffsfläche so, wie ein Angreifer sie vorfindet, einschließlich der Systeme, die in keiner Inventarliste mehr stehen.
Vom ersten Konto bis zum Domain Admin.
Wir starten dort, wo ein Angreifer nach einem erfolgreichen Phishing steht, und zeigen, wie weit er im internen Netz kommt.
Manuell, bis in die Geschäftslogik.
Scanner finden Muster. Wir prüfen zusätzlich, ob sich Berechtigungen, Workflows und Prozesse missbrauchen lassen.
REST und GraphQL, Objekt für Objekt.
APIs geben oft mehr preis als die Oberfläche darüber. Wir prüfen, ob jede Anfrage nur das liefert, was sie darf.
Identitäten und Konfiguration statt nur Hosts.
In der Cloud entscheiden Rollen und Richtlinien über den Schaden. Wir testen innerhalb der Regeln, die AWS, Azure und Google Cloud für Penetrationstests vorgeben.
Das Rückgrat der Wertschöpfung.
SAP-Systeme verbinden Finanzen, Einkauf und Produktion. Wir prüfen Schnittstellen, Berechtigungen und Patchstand mit spezialisierten Werkzeugen.
Behutsam, wo Anlagen laufen.
In Produktionsnetzen hat Verfügbarkeit Vorrang. Wir testen abgestimmt, überwiegend passiv und mit Fokus auf die Übergänge zwischen IT und OT.
Neue Angriffsfläche, neue Fehlerklassen.
LLM-Anwendungen, Agenten und MCP-Server handeln mit Ihren Rechten. Wir prüfen, ob sie sich dazu bringen lassen, mehr zu tun oder preiszugeben als vorgesehen.
Unser Vorgehen orientiert sich an PTES, dem OWASP Web Security Testing Guide, NIST SP 800-115 und dem Durchführungskonzept für Penetrationstests des BSI. Jede Phase endet mit einem Zwischenergebnis, das Sie nachvollziehen können.
Zielsysteme, Perspektive, Zeitfenster, Ausschlüsse und Notfallkontakte werden schriftlich festgelegt.
Wir erfassen die Angriffsfläche und prüfen, was über Ihr Unternehmen bereits im Untergrund kursiert.
Analysten verifizieren jeden automatisierten Treffer, verwerfen Falsch-Positive und ergänzen Logikfehler.
Kontrollierte Ausnutzung belegt, was tatsächlich zu Zugriff führt. Destruktive Techniken nur nach Freigabe.
Rechteausweitung und Lateral Movement bis zu vorab definierten Kronjuwelen, jeder Schritt mit Zeitstempel.
Management Summary, technische Befunde und Maßnahmenplan, besprochen mit IT, Entwicklung und Management.
Ohne schriftliche Freigabe beginnt kein Test.
Ein Pentest ohne Kenntnis der realen Bedrohungslage prüft Annahmen. Wir beziehen unsere Threat Intelligence ein und testen die Wege, die Angreifer tatsächlich nutzen.
Jeder Befund ist reproduzierbar dokumentiert, nach CVSS 3.1 und 4.0 bewertet, nach CWE klassifiziert und auf MITRE ATT&CK abgebildet. So priorisieren Sie Maßnahmen und belegen sie gegenüber Auditoren.
„NEXGAP hat Projekte stets zu unserer vollsten Zufriedenheit durchgeführt und dabei ihre Expertise, insbesondere in den Bereichen Scoping und Fokus, eingebracht.“
Daniel MangertIT-Leiter, AWH

Viele Regelwerke verlangen, die Wirksamkeit technischer Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig zu prüfen. Seit 2025 sind mehrere Stichtage dazugekommen. Ein Penetrationstest liefert dafür einen belastbaren, dokumentierten Nachweis.
Seit dem 6. Dezember 2025 gilt das NIS2-Umsetzungsgesetz. Betroffene Einrichtungen müssen Risikomanagementmaßnahmen umsetzen und ihre Wirksamkeit bewerten. Ein Pentest ist dafür ein gängiger Nachweis.
Finanzunternehmen betreiben ein Testprogramm, das Penetrationstests umfasst. Ausgewählte Unternehmen unterliegen bedrohungsorientierten Tests nach der Delegierten Verordnung (EU) 2025/1190, mindestens alle drei Jahre.
Das Management technischer Schwachstellen sowie Sicherheitstests in Entwicklung und Abnahme gehören zu den Maßnahmen des Anhangs A.
Mindestens alle zwölf Monate und nach wesentlichen Änderungen an Infrastruktur oder Anwendungen, einschließlich der Prüfung der Segmentierung.
Der Informationssicherheits-Katalog fordert ein Management technischer Schwachstellen. Penetrationstests liefern dafür belastbare Belege.
Seit dem 11. September 2026 melden Hersteller aktiv ausgenutzte Schwachstellen binnen 24 Stunden. Ab dem 11. Dezember 2027 gelten die Anforderungen vollständig. Sicherheitstests der Produkte werden Teil der Konformität.
Die Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung. Welche Pflichten konkret gelten, hängt von Sektor, Größe und Rolle Ihres Unternehmens ab. Auch ohne Pflicht ist ein Pentest geboten: vor dem Livegang neuer Anwendungen, nach größeren Umbauten und bei Unternehmenskäufen.
Ihre Frage ist nicht dabei? Wir beantworten sie gern im persönlichen Gespräch.
Frage stellen →Der Aufwand hängt vom Umfang ab: Anzahl und Art der Systeme, Testperspektive, gewünschte Tiefe der Ausnutzung und Zahl der Prüfgegenstände. Nach einem kurzen Scoping-Gespräch erhalten Sie ein Angebot mit klar definiertem Umfang.
Fokussierte Tests einzelner Webanwendungen oder APIs dauern typischerweise einige Tage. Umfassende Infrastruktur- und Active-Directory-Tests benötigen eher ein bis drei Wochen. Hinzu kommen Vorbereitung und Berichterstellung.
Ein Schwachstellenscan erfasst automatisiert bekannte Schwachstellen und liefert eine Liste möglicher Probleme. Ein Penetrationstest verifiziert diese manuell, findet zusätzlich logische Fehler und belegt, welche Schwachstellen tatsächlich ausnutzbar sind und wie weit ein Angreifer damit kommt.
Beim Black-Box-Test erhalten die Tester kein Vorwissen. Beim Grey-Box-Test stehen Benutzerkonten oder Teilinformationen zur Verfügung, beim White-Box-Test zusätzlich Dokumentation, Konfigurationen oder Quellcode. Grey-Box bietet meist das beste Verhältnis von Aufwand und Erkenntnis.
Ja, wenn der Berechtigte ihn schriftlich beauftragt und der Umfang klar beschrieben ist. Ohne diese Einwilligung wäre der Zugriff auf fremde Systeme strafbar, etwa nach § 202a StGB. Systeme von Hostern, Cloud-Anbietern oder Dienstleistern beziehen wir nur ein, wenn deren Bedingungen es erlauben oder sie zugestimmt haben.
Risiken werden im Scoping minimiert: abgestimmte Zeitfenster, benannte Notfallkontakte, Ausschluss kritischer Systeme und destruktive Techniken nur nach ausdrücklicher Freigabe. OT- und Produktionsumgebungen testen wir besonders behutsam.
Mindestens jährlich sowie nach wesentlichen Änderungen wie neuen Anwendungen, Migrationen oder Umbauten im Netzwerk. Einige Regelwerke, etwa PCI DSS, schreiben diesen Rhythmus ausdrücklich vor.
Unser Vorgehen orientiert sich an PTES, dem OWASP Web Security Testing Guide, den OWASP Top 10:2025, den OWASP API Security Top 10, den OWASP Top 10 for LLM Applications, NIST SP 800-115 und dem Durchführungskonzept für Penetrationstests des BSI. Befunde bewerten wir nach CVSS 3.1 und 4.0, klassifizieren sie nach CWE und bilden sie auf MITRE ATT&CK ab.
Berichte und Nachweise übermitteln wir ausschließlich verschlüsselt, auf Wunsch per PGP. Testdaten werden nach Projektabschluss gemäß vertraglicher Vereinbarung gelöscht.
Das BSI-Gesetz in der Fassung des NIS2-Umsetzungsgesetzes, in Kraft seit dem 6. Dezember 2025, verlangt von betroffenen Einrichtungen Risikomanagementmaßnahmen und Verfahren, mit denen sie deren Wirksamkeit bewerten. Ein Penetrationstest ist dort nicht ausdrücklich vorgeschrieben, gilt aber als gängiger und belastbarer Nachweis, dass technische Maßnahmen tatsächlich wirken.
Ein Penetrationstest prüft einen definierten Umfang möglichst vollständig auf ausnutzbare Schwachstellen. Red Teaming simuliert über einen längeren Zeitraum einen gezielten Angriff mit einem konkreten Ziel und prüft zusätzlich, ob Erkennung und Reaktion funktionieren. Für die meisten Unternehmen ist der Penetrationstest der sinnvolle erste Schritt.
Legen Sie fest, welche Systeme geprüft werden, wer intern Ansprechpartner ist und welche Zeitfenster gelten. Informieren Sie den Betrieb und gegebenenfalls Ihren Dienstleister oder Hoster, stellen Sie Testkonten bereit und sichern Sie kritische Systeme vorab. Alles Weitere klären wir gemeinsam im Scoping.
An einem sauberen Scoping mit schriftlichen Rules of Engagement, an manuell verifizierten Befunden statt reiner Scanner-Ausgaben, an einem nachvollziehbaren Bericht mit Reproduktionsschritten und priorisierten Empfehlungen sowie an klaren Regeln zur Vertraulichkeit. Lassen Sie sich vorab zeigen, wie ein Befund im Bericht aussieht.