NEXGAP® Offensive Security · Penetration Testing

Penetrationstest für Unternehmen.
Jeder Befund belegt.

Wir greifen Ihre Infrastruktur, Anwendungen und Identitäten so an, wie es reale Angreifer tun, und belegen jeden Befund mit Nachweis, CVSS-Bewertung und nachvollziehbarem Angriffspfad. Manuell verifiziert und gestützt durch unsere Threat Intelligence.

Lösungen / Penetration Testing
Prüfgegenstände
Infrastruktur, Active Directory, Web, APIs, Cloud, SAP, OT und KI
Methodik
PTES, OWASP WSTG, NIST SP 800-115, Durchführungskonzept des BSI
Bewertung
CVSS 4.0 und 3.1, CWE, MITRE ATT&CK
Perspektiven
Black-, Grey- und White-Box, Assumed Breach
Nachweis für
NIS2, DORA, ISO 27001, PCI DSS und TISAX
Grundlagen

Ein Scan liefert Hinweise. Ein Pentest liefert den Beweis.

Ein Penetrationstest ist ein autorisierter, simulierter Angriff auf klar definierte Systeme. Ziel ist nicht eine Liste möglicher Schwachstellen, sondern der Nachweis, welche davon tatsächlich ausnutzbar sind und wie weit ein Angreifer damit kommt.

  1. 01 · HinweiseAutomatisierte PrüfungScanner liefern Kandidaten in der Breite.
  2. 02 · VerifiziertManuelle AnalyseFalsch-Positive werden verworfen, Logikfehler ergänzt.
  3. 03 · AusgenutztKontrollierter NachweisWas zu Zugriff führt, wird belegt.
  4. 04 · AngriffspfadVerkettung bis zum ZielEinzelbefunde werden zum realen Risiko.
Schematische Darstellung
Abgrenzung

Drei Verfahren, drei verschiedene Fragen.

Kriterium
Schwachstellenscan
Penetrationstest
Red Teaming
Frage
ScanWelche bekannten Schwachstellen gibt es?
PentestWelche sind ausnutzbar, und wie weit führt das?
Red TeamErkennen und stoppen wir einen echten Angriff?
Vorgehen
ScanAutomatisiert und signaturbasiert
PentestManuell, gestützt durch Werkzeuge und Threat Intelligence
Red TeamZielorientiert und verdeckt über mehrere Wochen
Ergebnis
ScanListe potenzieller Schwachstellen
PentestVerifizierte Befunde mit Nachweis, Bewertung und Angriffspfad
Red TeamBewertung von Detektion und Reaktion
Falsch-Positive
ScanHäufig
PentestDurch manuelle Verifikation ausgeschlossen
Red TeamNicht relevant
Rhythmus
ScanLaufend oder monatlich
PentestJährlich und nach wesentlichen Änderungen
Red TeamAbhängig vom Reifegrad
Prüfgegenstände

Acht Prüfgegenstände. Ein durchgängiger Maßstab.

Jeder Prüfgegenstand folgt derselben Methodik und Bewertungslogik. So bleiben Befunde aus Webanwendung, Active Directory, Cloud und OT vergleichbar und lassen sich gemeinsam priorisieren.

PerspektiveUnauthentifiziert aus dem Internet

Alles, was aus dem Internet erreichbar ist.

Wir prüfen Ihre Angriffsfläche so, wie ein Angreifer sie vorfindet, einschließlich der Systeme, die in keiner Inventarliste mehr stehen.

  • Exponierte Dienste und Fernzugänge
  • VPN-, Mail- und DNS-Infrastruktur
  • TLS-Konfiguration und Zertifikate
  • Vergessene Subdomains und Altsysteme
MaßstabPTES, NIST SP 800-115, Durchführungskonzept des BSI
PerspektiveAssumed Breach mit regulärem Benutzerkonto

Vom ersten Konto bis zum Domain Admin.

Wir starten dort, wo ein Angreifer nach einem erfolgreichen Phishing steht, und zeigen, wie weit er im internen Netz kommt.

  • Kerberoasting und AS-REP Roasting
  • ACL-, GPO- und Delegationsfehler
  • Credential Reuse und Lateral Movement
  • Wirksamkeit der Netzsegmentierung
MaßstabAbgebildet auf MITRE ATT&CK
PerspektiveAnonym und mit Rollen Ihrer Anwendung

Manuell, bis in die Geschäftslogik.

Scanner finden Muster. Wir prüfen zusätzlich, ob sich Berechtigungen, Workflows und Prozesse missbrauchen lassen.

  • Zugriffskontrolle und Session-Management
  • Injection und Cross-Site Scripting
  • Server-Side Request Forgery
  • Geschäftslogik und Workflows
MaßstabOWASP Web Security Testing Guide, OWASP Top 10:2025
PerspektiveMit Token und Rollen der Schnittstelle

REST und GraphQL, Objekt für Objekt.

APIs geben oft mehr preis als die Oberfläche darüber. Wir prüfen, ob jede Anfrage nur das liefert, was sie darf.

  • Object Level Authorization (BOLA)
  • Token-Handling und Authentifizierung
  • Mass Assignment
  • Rate Limiting und Ressourcenverbrauch
MaßstabOWASP API Security Top 10
PerspektiveExtern und mit lesendem Zugang

Identitäten und Konfiguration statt nur Hosts.

In der Cloud entscheiden Rollen und Richtlinien über den Schaden. Wir testen innerhalb der Regeln, die AWS, Azure und Google Cloud für Penetrationstests vorgeben.

  • IAM-Rollen und Berechtigungsketten
  • Öffentlich erreichbare Speicher
  • Netzwerk- und Sicherheitsgruppen
  • Geheimnisse in Pipelines und Code
MaßstabTestrichtlinien der Anbieter, CIS Benchmarks
PerspektiveNetzwerk und Benutzerkonto

Das Rückgrat der Wertschöpfung.

SAP-Systeme verbinden Finanzen, Einkauf und Produktion. Wir prüfen Schnittstellen, Berechtigungen und Patchstand mit spezialisierten Werkzeugen.

  • RFC- und Gateway-Sicherheit
  • Standardbenutzer und kritische Berechtigungen
  • Patchstand und Sicherheitshinweise
  • Schnittstellen zu Drittsystemen
MaßstabSAP-Sicherheitshinweise, Durchführungskonzept des BSI
PerspektiveAbgestimmt, mit Fokus auf IT/OT-Übergänge

Behutsam, wo Anlagen laufen.

In Produktionsnetzen hat Verfügbarkeit Vorrang. Wir testen abgestimmt, überwiegend passiv und mit Fokus auf die Übergänge zwischen IT und OT.

  • IT/OT-Segmentierung und Übergänge
  • Fernwartungszugänge
  • Industrielle Protokolle
  • Engineering-Workstations
MaßstabOrientierung an IEC 62443
PerspektiveÜber Eingaben, Werkzeuge und Datenquellen

Neue Angriffsfläche, neue Fehlerklassen.

LLM-Anwendungen, Agenten und MCP-Server handeln mit Ihren Rechten. Wir prüfen, ob sie sich dazu bringen lassen, mehr zu tun oder preiszugeben als vorgesehen.

  • Direkte und indirekte Prompt Injection
  • Missbrauch von Werkzeugen und Rechten
  • Abfluss vertraulicher Daten
  • Isolation zwischen Mandanten
MaßstabOWASP Top 10 for LLM Applications, MITRE ATLASZum AI Agent Audit ↗
Methodik

Sechs Phasen. Jede mit prüfbarem Ergebnis.

Unser Vorgehen orientiert sich an PTES, dem OWASP Web Security Testing Guide, NIST SP 800-115 und dem Durchführungskonzept für Penetrationstests des BSI. Jede Phase endet mit einem Zwischenergebnis, das Sie nachvollziehen können.

  1. 01
    Scoping und Rules of Engagement

    Zielsysteme, Perspektive, Zeitfenster, Ausschlüsse und Notfallkontakte werden schriftlich festgelegt.

    Testkonzept und Freigabe
  2. 02
    Aufklärung und Threat Intelligence

    Wir erfassen die Angriffsfläche und prüfen, was über Ihr Unternehmen bereits im Untergrund kursiert.

    Angriffsflächenprofil
  3. 03
    Schwachstellenanalyse

    Analysten verifizieren jeden automatisierten Treffer, verwerfen Falsch-Positive und ergänzen Logikfehler.

    Verifizierte Kandidaten
  4. 04
    Ausnutzung

    Kontrollierte Ausnutzung belegt, was tatsächlich zu Zugriff führt. Destruktive Techniken nur nach Freigabe.

    Nachweis je Befund
  5. 05
    Post-Exploitation und Angriffspfade

    Rechteausweitung und Lateral Movement bis zu vorab definierten Kronjuwelen, jeder Schritt mit Zeitstempel.

    Belegte Angriffspfade
  6. 06
    Bericht, Abschluss und Nachtest

    Management Summary, technische Befunde und Maßnahmenplan, besprochen mit IT, Entwicklung und Management.

    Bericht und Maßnahmenplan
Rules of Engagement

Ohne schriftliche Freigabe beginnt kein Test.

  1. Schriftliche BeauftragungDurch den Berechtigten, mit klar beschriebenem Umfang. Erst sie macht den Zugriff auf Ihre Systeme rechtlich zulässig.
  2. Scope und AusschlüsseSysteme, Adressbereiche, Anwendungen und Kronjuwelen, ebenso alles, was nicht getestet wird.
  3. Zustimmung DritterHoster, Cloud-Anbieter und Dienstleister, wo deren Bedingungen eine Abstimmung verlangen.
  4. Zeitfenster und NotfallkontakteMit Abbruchkriterien und einem direkten Kanal für kritische Befunde während des Tests.
  5. DatenschutzVereinbarung zur Auftragsverarbeitung und Regeln für den Umgang mit personenbezogenen Daten.
  6. VertraulichkeitVerschlüsselte Übermittlung der Ergebnisse und Löschung der Testdaten nach Vereinbarung.
Intelligence-led Testing

Wir testen mit dem, was Angreifer bereits haben.

Ein Pentest ohne Kenntnis der realen Bedrohungslage prüft Annahmen. Wir beziehen unsere Threat Intelligence ein und testen die Wege, die Angreifer tatsächlich nutzen.

  • Kompromittierte ZugangsdatenWir prüfen vorab, ob gültige Zugangsdaten Ihrer Mitarbeitenden aus Infostealer-Logs kursieren, und beziehen sie mit Ihrer Freigabe ein.
  • Angriffsfläche aus AngreifersichtExponierte Systeme, vergessene Subdomains und Fernzugänge aus unserer laufenden Überwachung fließen in den Scope.
  • Aktuelle Taktiken und AkteureTestszenarien orientieren sich an Taktiken, die Gruppen derzeit gegen Ihre Branche einsetzen.
Mehr zu CQTI →
Angriffspfad · PT-2026-01Nachgewiesen
  1. T+00:00Gültige VPN-Zugangsdaten aus einem Infostealer-LogT1078
  2. T+00:14Anmeldung am VPN-Portal ohne zweiten FaktorT1133
  3. T+01:52Servicekonto mit schwachem Passwort per KerberoastingT1558.003
  4. T+03:10Lateral Movement auf den FileserverT1021
  5. T+05:47Domain-Admin-Rechte, Nachweis per DCSyncT1003.006
Beispiel, anonymisiertAbbildung auf MITRE ATT&CK
Bewertung und Bericht

Jeder Befund belegt. Prüfbar bis ins Detail.

Jeder Befund ist reproduzierbar dokumentiert, nach CVSS 3.1 und 4.0 bewertet, nach CWE klassifiziert und auf MITRE ATT&CK abgebildet. So priorisieren Sie Maßnahmen und belegen sie gegenüber Auditoren.

Schweregrade nach CVSS
  • 9.0–10.0Kritisch
  • 7.0–8.9Hoch
  • 4.0–6.9Mittel
  • 0.1–3.9Niedrig
Lieferumfang
  1. Management Summary für Geschäftsleitung und Aufsichtsgremien
  2. Technischer Bericht mit Nachweisen und Reproduktionsschritten
  3. Priorisierter Maßnahmenplan je Befund
  4. Abschlussgespräch mit IT, Entwicklung und Management
  5. Nachtest der behobenen Befunde auf Wunsch
KritischPT-2026-01
Status: offen
Authentifizierung am VPN-Portal umgehbar
0.0
CVSS 4.0 · Basiswert
CVSS:4.0/AV:N/AC:L/AT:N/PR:N/UI:N/VC:H/VI:H/VA:H/SC:N/SI:N/SA:NCVSS 3.1: 9.8 · AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H
CWE
CWE-287 Improper Authentication
MITRE ATT&CK
T1190 Exploit Public-Facing Application, T1078 Valid Accounts
Betroffen
vpn.beispiel.de, 203.0.113.24, Port 443
Nachweis
Vier Schritte mit Requests, Responses und Zeitstempeln dokumentiert
Auswirkung
Netzwerkzugang ohne gültige Zugangsdaten, Ausgangspunkt des Angriffspfads bis zum Domain Admin
Empfehlung
Sicherheitsupdate des Herstellers einspielen, aktive Sitzungen invalidieren, Anmeldeprotokolle auf frühere Zugriffe prüfen
Beispiel, anonymisiertDokumentations-IP nach RFC 5737
Referenzen

Führende Unternehmen setzen auf NEXGAP.

„NEXGAP hat Projekte stets zu unserer vollsten Zufriedenheit durchgeführt und dabei ihre Expertise, insbesondere in den Bereichen Scoping und Fokus, eingebracht.“
AWH NEUMO Ehrenberg GroupDaniel MangertIT-Leiter, AWH
  • STÖBER
  • KNIPEX
  • akquinet
  • STOCKMEIER Group
  • R-Biopharm
  • AWH NEUMO Ehrenberg Group
Anlässe und Regulatorik

Wann ein Pentest Pflicht ist. Und wann er geboten ist.

Viele Regelwerke verlangen, die Wirksamkeit technischer Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig zu prüfen. Seit 2025 sind mehrere Stichtage dazugekommen. Ein Penetrationstest liefert dafür einen belastbaren, dokumentierten Nachweis.

202520262027
Feb 2025TIBER-EU an DORA angepasst
Jul 2025TLPT nach DORA anwendbar
Dez 2025NIS2-Umsetzung in Kraft
Sep 2026CRA-Meldepflichten
Dez 2027CRA vollständig anwendbar
NIS2 · § 30 BSIG
Wirksamkeit von Maßnahmen bewerten

Seit dem 6. Dezember 2025 gilt das NIS2-Umsetzungsgesetz. Betroffene Einrichtungen müssen Risikomanagementmaßnahmen umsetzen und ihre Wirksamkeit bewerten. Ein Pentest ist dafür ein gängiger Nachweis.

DORA · Art. 24 bis 27
Testprogramm und TLPT

Finanzunternehmen betreiben ein Testprogramm, das Penetrationstests umfasst. Ausgewählte Unternehmen unterliegen bedrohungsorientierten Tests nach der Delegierten Verordnung (EU) 2025/1190, mindestens alle drei Jahre.

ISO/IEC 27001:2022 · A.8.8 und A.8.29
Schwachstellen und Sicherheitstests

Das Management technischer Schwachstellen sowie Sicherheitstests in Entwicklung und Abnahme gehören zu den Maßnahmen des Anhangs A.

PCI DSS 4.0.1 · Anforderung 11.4
Externe und interne Penetrationstests

Mindestens alle zwölf Monate und nach wesentlichen Änderungen an Infrastruktur oder Anwendungen, einschließlich der Prüfung der Segmentierung.

TISAX · VDA ISA
Nachweise in der Automobil-Lieferkette

Der Informationssicherheits-Katalog fordert ein Management technischer Schwachstellen. Penetrationstests liefern dafür belastbare Belege.

Cyber Resilience Act
Produkte mit digitalen Elementen

Seit dem 11. September 2026 melden Hersteller aktiv ausgenutzte Schwachstellen binnen 24 Stunden. Ab dem 11. Dezember 2027 gelten die Anforderungen vollständig. Sicherheitstests der Produkte werden Teil der Konformität.

Die Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung. Welche Pflichten konkret gelten, hängt von Sektor, Größe und Rolle Ihres Unternehmens ab. Auch ohne Pflicht ist ein Pentest geboten: vor dem Livegang neuer Anwendungen, nach größeren Umbauten und bei Unternehmenskäufen.

FAQ

Häufige Fragen zum Penetrationstest.

Ihre Frage ist nicht dabei? Wir beantworten sie gern im persönlichen Gespräch.

Frage stellen →
01Was kostet ein Penetrationstest?

Der Aufwand hängt vom Umfang ab: Anzahl und Art der Systeme, Testperspektive, gewünschte Tiefe der Ausnutzung und Zahl der Prüfgegenstände. Nach einem kurzen Scoping-Gespräch erhalten Sie ein Angebot mit klar definiertem Umfang.

02Wie lange dauert ein Pentest?

Fokussierte Tests einzelner Webanwendungen oder APIs dauern typischerweise einige Tage. Umfassende Infrastruktur- und Active-Directory-Tests benötigen eher ein bis drei Wochen. Hinzu kommen Vorbereitung und Berichterstellung.

03Was ist der Unterschied zwischen Schwachstellenscan und Penetrationstest?

Ein Schwachstellenscan erfasst automatisiert bekannte Schwachstellen und liefert eine Liste möglicher Probleme. Ein Penetrationstest verifiziert diese manuell, findet zusätzlich logische Fehler und belegt, welche Schwachstellen tatsächlich ausnutzbar sind und wie weit ein Angreifer damit kommt.

04Was bedeuten Black-Box, Grey-Box und White-Box?

Beim Black-Box-Test erhalten die Tester kein Vorwissen. Beim Grey-Box-Test stehen Benutzerkonten oder Teilinformationen zur Verfügung, beim White-Box-Test zusätzlich Dokumentation, Konfigurationen oder Quellcode. Grey-Box bietet meist das beste Verhältnis von Aufwand und Erkenntnis.

05Ist ein Penetrationstest rechtlich zulässig?

Ja, wenn der Berechtigte ihn schriftlich beauftragt und der Umfang klar beschrieben ist. Ohne diese Einwilligung wäre der Zugriff auf fremde Systeme strafbar, etwa nach § 202a StGB. Systeme von Hostern, Cloud-Anbietern oder Dienstleistern beziehen wir nur ein, wenn deren Bedingungen es erlauben oder sie zugestimmt haben.

06Kann ein Penetrationstest den laufenden Betrieb stören?

Risiken werden im Scoping minimiert: abgestimmte Zeitfenster, benannte Notfallkontakte, Ausschluss kritischer Systeme und destruktive Techniken nur nach ausdrücklicher Freigabe. OT- und Produktionsumgebungen testen wir besonders behutsam.

07Wie oft sollte ein Penetrationstest durchgeführt werden?

Mindestens jährlich sowie nach wesentlichen Änderungen wie neuen Anwendungen, Migrationen oder Umbauten im Netzwerk. Einige Regelwerke, etwa PCI DSS, schreiben diesen Rhythmus ausdrücklich vor.

08Nach welchen Standards wird getestet?

Unser Vorgehen orientiert sich an PTES, dem OWASP Web Security Testing Guide, den OWASP Top 10:2025, den OWASP API Security Top 10, den OWASP Top 10 for LLM Applications, NIST SP 800-115 und dem Durchführungskonzept für Penetrationstests des BSI. Befunde bewerten wir nach CVSS 3.1 und 4.0, klassifizieren sie nach CWE und bilden sie auf MITRE ATT&CK ab.

09Wie werden Ergebnisse vertraulich behandelt?

Berichte und Nachweise übermitteln wir ausschließlich verschlüsselt, auf Wunsch per PGP. Testdaten werden nach Projektabschluss gemäß vertraglicher Vereinbarung gelöscht.

10Ist ein Penetrationstest nach NIS2 Pflicht?

Das BSI-Gesetz in der Fassung des NIS2-Umsetzungsgesetzes, in Kraft seit dem 6. Dezember 2025, verlangt von betroffenen Einrichtungen Risikomanagementmaßnahmen und Verfahren, mit denen sie deren Wirksamkeit bewerten. Ein Penetrationstest ist dort nicht ausdrücklich vorgeschrieben, gilt aber als gängiger und belastbarer Nachweis, dass technische Maßnahmen tatsächlich wirken.

11Was ist der Unterschied zwischen Penetrationstest und Red Teaming?

Ein Penetrationstest prüft einen definierten Umfang möglichst vollständig auf ausnutzbare Schwachstellen. Red Teaming simuliert über einen längeren Zeitraum einen gezielten Angriff mit einem konkreten Ziel und prüft zusätzlich, ob Erkennung und Reaktion funktionieren. Für die meisten Unternehmen ist der Penetrationstest der sinnvolle erste Schritt.

12Wie bereiten wir uns auf einen Penetrationstest vor?

Legen Sie fest, welche Systeme geprüft werden, wer intern Ansprechpartner ist und welche Zeitfenster gelten. Informieren Sie den Betrieb und gegebenenfalls Ihren Dienstleister oder Hoster, stellen Sie Testkonten bereit und sichern Sie kritische Systeme vorab. Alles Weitere klären wir gemeinsam im Scoping.

13Woran erkennen Sie einen guten Pentest-Anbieter?

An einem sauberen Scoping mit schriftlichen Rules of Engagement, an manuell verifizierten Befunden statt reiner Scanner-Ausgaben, an einem nachvollziehbaren Bericht mit Reproduktionsschritten und priorisierten Empfehlungen sowie an klaren Regeln zur Vertraulichkeit. Lassen Sie sich vorab zeigen, wie ein Befund im Bericht aussieht.

Kontakt

Wissen statt vermuten. Ihr Pentest beginnt mit einem Gespräch.