Die Fertigung ist seit fünf Jahren die meistangegriffene Branche, der Bau holt auf. Angriffe beginnen beim Zulieferer, im Fernwartungszugang oder auf der Baustelle. NEXGAP macht diese Exposition sichtbar, verifiziert jeden Fund und prüft offensiv, was davon ausnutzbar ist.
Ein Angriff auf ein Werk trifft nie nur die IT. Er hält Linien an, unterbricht Lieferketten und löst Vertragsstrafen aus. Genau das macht Industrie und Bau zum bevorzugten Ziel von Erpressung, Spionage und Sabotage.
Anteil der Fertigung an allen von IBM X-Force untersuchten Vorfällen 2025. Platz eins im fünften Jahr in Folge.
IBM X-Force 2026 ↗der 1.140 Ransomware-Vorfälle bei Industrieunternehmen weltweit im zweiten Quartal 2026 trafen die Fertigung.
Dragos, Q2 2026 ↗Ransomware-Angriffe auf Bauunternehmen allein im zweiten Quartal 2026. Fast zwei pro Tag.
Dragos, Q2 2026 ↗Industrieunternehmen aus Deutschland auf Erpresserseiten im zweiten Quartal 2026, nach 37 im Quartal davor. 76 Prozent davon aus der Fertigung.
Dragos, Q2 2026 ↗bleibt Ransomware in OT-Umgebungen im Schnitt unentdeckt. Mit vollständiger Sicht auf die OT sind es fünf Tage.
Dragos Year in Review 2026 ↗kostet eine Stunde Stillstand in einem großen Automobilwerk. Ungeplante Ausfälle kosten die 500 größten Unternehmen elf Prozent ihres Umsatzes.
Siemens, True Cost of Downtime 2024 ↗In Industrie und Bau reicht die Angriffsfläche weit über das Netz hinaus, das die IT verwaltet: Fernwartung, Partnerzugänge, Projektplattformen und die Geräte von Dienstleistern. Diese sechs Einfallstore finden wir in fast jeder Analyse.
Der Zugang des Maschinenlieferanten ist oft der kürzeste Weg in die Produktion.
Infostealer liefern gültige Logins, die Access Broker an Erpresser verkaufen.
Öffentlich erreichbare Systeme werden schneller ausgenutzt, als Patchzyklen greifen.
Wer just in time produziert, erbt das Sicherheitsniveau seiner Zulieferer.
Projekte entstehen mit eigener IT und enden wieder. Ihre Zugänge bleiben oft bestehen.
Was in der Konstruktion entsteht, ist Ziel staatlicher Spionage.
Vier öffentlich dokumentierte Angriffe zeigen, wie ein einzelner Einbruch Produktion, Zulieferer und Projektgeschäft trifft. Keiner davon begann in der Fertigungshalle.
Wochen ohne Produktion.
Ab dem 1. September 2025 stand die Fertigung nach einem Cyberangriff über Wochen still. Der geschätzte Schaden für die britische Wirtschaft liegt bei 1,9 Mrd. Pfund, mehr als 5.000 Organisationen waren betroffen.
Produktion vorsorglich gestoppt.
Am 12. Februar 2024 traf ein Angriff die IT des Batterieherstellers aus Ellwangen. VARTA trennte die Systeme vom Netz und fuhr die Produktion in fünf Werken und die Verwaltung herunter.
Ein Zulieferer stoppt den Konzern.
Schadsoftware bei einem Teilezulieferer legte am 1. März 2022 alle 14 japanischen Toyota-Werke für einen Tag still. Rund 13.000 Fahrzeuge wurden nicht gebaut.
Eine Phishing-Mail, 113.000 Datensätze.
Über eine Phishing-Mail gelangten Angreifer in die Systeme des Bau- und Dienstleistungskonzerns. Betroffen waren Daten von bis zu 113.000 Beschäftigten. Die britische Datenschutzbehörde verhängte 4,4 Mio. Pfund.
Lösegeld ist selten der größte Posten.
NEXGAP verbindet laufende Threat Intelligence mit offensiver Prüfung. Sie bekommen keine Datenflut, sondern verifizierte Funde mit Priorität und Empfehlung, getrennt nach Werk, Projekt und Lieferant.
Wir bilden Konzern, Werke, Projektgesellschaften und Zulieferer ab und überwachen Angriffsfläche, Darknet-Foren, Erpresserseiten und Infostealer-Daten.
Analysten prüfen jeden Fund und priorisieren nach aktiver Ausnutzung und Diskussion im Untergrund. Daraus entsteht ein Rating je Werk, Projekt und Lieferant.
Penetrationstests an der Grenze zwischen IT und OT, Firewall Audits und Active-Directory-Audits zeigen, welche Funde tatsächlich zum Angriffspfad werden.
Lagebild für Geschäftsführung und Aufsichtsrat, Cyber Due Diligence vor Zukäufen und Unterstützung durch Analysten, wenn es ernst wird.
Die Produktion läuft weiter.
Geschäftsführung, Werkleitung, IT-Sicherheit, Einkauf und Projektleitung stellen unterschiedliche Fragen. NEXGAP beantwortet sie aus derselben, analystengeprüften Datenbasis.
„Wie hoch ist unser Risiko, und reicht, was wir tun?“
Ein Rating, das sich mit dem eigenen Verlauf und mit Wettbewerbern vergleichen lässt, und ein Lagebild in der Sprache von Vorstand und Aufsichtsrat. Unter NIS2 haftet die Geschäftsleitung für das Risikomanagement persönlich.
„Kann ein Angriff unsere Linien stoppen?“
Wir zeigen, welche Fernwartungszugänge, Steuerungen und Partnerverbindungen von außen erreichbar sind. Auf Wunsch prüfen wir die Trennung zwischen IT und OT, abgestimmt auf Ihre Produktions- und Wartungsfenster.
„Welche Funde sind echt, und was zuerst?“
Verifizierte Funde statt Rohdaten: kompromittierte Zugänge, exponierte Systeme und Gespräche über Ihr Unternehmen im Untergrund, priorisiert nach aktiver Ausnutzung und direkt in Ihre Prozesse geliefert.
„Welche Zulieferer sind unser Risiko?“
Eine Bewertung Ihrer Lieferanten auf Basis der realen Bedrohungslage, vor Vertragsschluss und laufend danach. Ohne Fragebögen und ohne dass Ihre Lieferanten mitwirken müssen.
„Wie sicher sind ARGE, Baustelle und Projektplattform?“
Jedes Projekt, jede ARGE und jedes Joint Venture wird als eigene Einheit geführt. Sie sehen Zugänge, Leaks und Angriffsfläche getrennt vom Konzern und beenden die Überwachung mit dem Projekt.
Für Hersteller in Deutschland, Österreich und der Schweiz greifen Pflichten aus Unternehmens-, Produkt- und Maschinenrecht fast gleichzeitig. Gemeinsam ist allen: Sie verlangen frühe Signale, eine gesicherte Lieferkette und belegbaren Schutz.
Betreiber kritischer Infrastrukturen in der Schweiz melden Cyberangriffe binnen 24 Stunden an das BACS.
Risikomanagement inklusive Lieferkette, Meldepflichten und Haftung der Geschäftsleitung. Hersteller von Maschinen, Fahrzeugen, Elektronik und elektrischen Ausrüstungen sind erfasst.
Hersteller von Produkten mit digitalen Elementen melden aktiv ausgenutzte Schwachstellen mit einer Frühwarnung binnen 24 Stunden.
Österreichs Umsetzung der NIS2 gilt. Erfasste Hersteller unterliegen Risikomanagement, Registrierung und Meldepflichten.
Schutz gegen Korrumpierung und sichere Steuerungen werden Teil der grundlegenden Sicherheitsanforderungen nach Anhang III.
Security by Design, Schwachstellenmanagement über den Lebenszyklus und CE-Kennzeichnung für vernetzte Produkte.
Nachweise aus dem laufenden Betrieb.
Staatliche Akteure und kriminelle Gruppen teilen Werkzeuge, Infrastruktur und Ziele. Für Hersteller mit Technologievorsprung, Rüstungs- oder Dual-Use-Bezug steigt das Risiko gezielter Ausspähung und Sabotage.
Mindestschaden durch Datendiebstahl, Spionage und Sabotage für die deutsche Wirtschaft. 76 Prozent davon entfallen auf Cyberangriffe.
der betroffenen Unternehmen ordnen mindestens einen Angriff einem ausländischen Nachrichtendienst zu. 2025 waren es 28 Prozent.
der Unternehmen waren sicher oder vermutlich von digitaler Sabotage an Informations- und Produktionssystemen betroffen.
wurden in den letzten zwölf Monaten mit Ransomware angegriffen. Jedes fünfte betroffene Unternehmen zahlte Lösegeld.
Was Geschäftsführung, Werkleitung, IT-Sicherheit und Einkauf vor dem Start wissen möchten.
Frage stellen →Nein. CQTI arbeitet von außen und benötigt keine Software in Ihrer Umgebung. Aktive Prüfungen in Ihren Netzen, auch an der Grenze zwischen IT und OT, finden nur im Rahmen eines Mandats von Offensive Security Operations statt.
Ja, im Rahmen von Offensive Security Operations. Wir prüfen die Trennung zwischen IT und OT, Fernwartungszugänge, Jump-Hosts und erreichbare Steuerungskomponenten. Aktive Tests stimmen wir mit Werkleitung und Instandhaltung auf Wartungsfenster ab, in sensiblen Bereichen arbeiten wir passiv.
Ja. Lieferanten ohne eigenes Mandat überwachen wir ausschließlich passiv, über Daten Dritter und besucherübliche Einzelzugriffe. Fragebögen oder Selbstauskünfte Ihrer Zulieferer sind dafür nicht erforderlich.
Projekte, Arbeitsgemeinschaften und Joint Ventures legen wir als eigene Einheiten an. So sehen Sie deren Zugänge, Leaks und Angriffsfläche getrennt vom Konzern und passen den Umfang an, wenn ein Projekt endet.
CQTI liefert Nachweise für das Risikomanagement der Lieferkette nach NIS2 und frühe Hinweise auf ausgenutzte Schwachstellen in Ihren Produkten. Offensive Security Operations belegt den Schutz von Steuerungen und Fernwartung. Eine rechtliche Bewertung ersetzt das nicht.
Der Bau ist kein eigener NIS2-Sektor. Bauunternehmen sind aber betroffen, wenn sie selbst in erfassten Sektoren tätig sind, etwa beim Betrieb von Infrastruktur, oder wenn Auftraggeber aus Energie, Verkehr und Wasser im Rahmen ihrer Lieferkettenpflichten Sicherheitsnachweise verlangen. Eine rechtliche Prüfung ersetzt das nicht.
Kritische Funde erreichen Sie innerhalb von 60 Minuten per E-Mail und Webhook. Darknet-Funde werden vorher von unseren Analysten verifiziert.
Mit einem Analysten-Briefing. Wir zeigen Ihnen, welche Zugangsdaten, Leaks und Angriffsflächen zu Ihrem Unternehmen, Ihren Projekten und Ihren wichtigsten Zulieferern sichtbar sind. Danach entscheiden Sie über Umfang und Leistungen.