NEXGAP® Solutions · Offensive Security

AD Audit.
Active Directory aus Angreifersicht.

Wer das Active Directory kontrolliert, kontrolliert das Unternehmen. Ausgehend von einem regulären Benutzerkonto analysieren wir Ihr Active Directory wie ein Angreifer, belegen jeden Pfad zu privilegierten Konten und liefern priorisierte Maßnahmen.

Auf einen BlickAD Audit
  • PerspektiveAssumed Breach mit regulärem Benutzerkonto
  • PrüffelderTier 0 · Kerberos · Angriffspfade · AD CS · NTLM · Hybrid
  • GrundlagenBSI IT-Grundschutz APP.2.2, MITRE ATT&CK, Five-Eyes-Leitfaden zu AD
  • ErgebnisVisualisierte Angriffspfade, Befunde nach CVSS 3.1 und 4.0, priorisierte Maßnahmen
Lage in Zahlen

Das Active Directory ist das Ziel. Nicht der Einstieg.

Angreifer kommen über Phishing, gestohlene Zugangsdaten oder Schwachstellen ins Netz. Was danach passiert, entscheidet sich im Active Directory: Wer dort Domain Admin wird, verteilt Ransomware auf alle Systeme.

Warum Fehler unbemerkt bleiben

Vier Gründe, warum gewachsene Verzeichnisse angreifbar sind.

  • Gewachsene BerechtigungenRechte, Delegationen und Gruppen aus vielen Jahren Betrieb. Niemand hat das Gesamtbild.
  • Unsichtbare PfadeEinzeln harmlose Rechte ergeben zusammen einen Weg vom Benutzerkonto bis zum Domain Admin.
  • Neue TechnikenZertifikatsvorlagen, Shadow Credentials oder dMSA-Missbrauch tauchen in keiner alten Checkliste auf.
  • Hybride BrückenEntra Connect und AD FS steuern Identitäten in AD und Cloud, werden aber oft nicht wie Tier 0 geschützt.
Was wir prüfen

Verzeichnis, Zertifikate, Cloud-Brücke. Angegriffen wird über Berechtigungen.

Ein AD Audit endet nicht an den Domain Controllern. Zertifizierungsstellen und die Anbindung an Microsoft Entra ID entscheiden genauso darüber, wer die Domäne übernehmen kann.

  • On-Premises

    Forests und Domänen

    Domain Controller, Vertrauensstellungen, Gruppen, Berechtigungen und Gruppenrichtlinien, so wie sie über Jahre gewachsen sind.

    • Tier-0-Konten und privilegierte Gruppen
    • ACL-Angriffspfade und Delegationen
    • Kerberos-Konfiguration
    • Gruppenrichtlinien und SYSVOL
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  • PKI

    Active Directory Certificate Services

    Zertifikatsvorlagen und Zertifizierungsstellen, mit denen sich Konten anmelden. Eine falsche Vorlage reicht für die Domänenübernahme.

    • Vorlagen nach ESC1 bis ESC16
    • Berechtigungen auf PKI-Objekte
    • CA-Konfiguration und Zertifikats-Mapping
    • Web-Enrollment und Relay
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  • Hybrid

    Brücke zu Microsoft Entra ID

    Entra Connect, Seamless SSO und AD FS verbinden Ihr Verzeichnis mit der Cloud und gehören damit zu Tier 0.

    • Entra-Connect-Server und Sync-Konten
    • Seamless SSO und Pass-through Authentication
    • AD FS und Token-Signatur
    • Wege von Tier 1 zur Hybrid-Brücke
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Prüfumfang

Acht Prüffelder. Vom Benutzerkonto bis Tier 0.

Wir prüfen, was ein Angreifer mit einem einzigen kompromittierten Benutzerkonto im Verzeichnis erreicht, und belegen jeden Weg zu privilegierten Konten.

01

Tier 0 und privilegierte Gruppen

Wer das Verzeichnis kontrolliert.

  • Mitgliedschaften in Domain Admins, Enterprise Admins und Operator-Gruppen
  • AdminSDHolder und verwaiste Admin-Markierungen
  • Protected Users, Delegationsschutz und Passwortalter
  • Tier-0-Systeme jenseits der DCs: PKI, Entra Connect, Backup, Virtualisierung
02

Kerberos

Tickets, die sich offline knacken lassen.

  • Kerberoasting von Dienstkonten mit SPN
  • AS-REP-Roasting ohne Vorauthentifizierung
  • Unconstrained, Constrained und Resource-Based Delegation
  • Alter des krbtgt-Passworts und RC4-Abhängigkeiten
03

Berechtigungen und Angriffspfade

Ketten harmloser Rechte bis zum Domain Admin.

  • Graphbasierte Pfadanalyse ab Domain Users
  • DCSync-Rechte außerhalb der Domain Controller
  • Shadow Credentials und dMSA-Missbrauch
  • Schreibrechte auf Gruppenrichtlinien und ihre Verknüpfungen
04

Zertifikatsdienste (AD CS)

Zertifikate für beliebige Konten.

  • Vorlagen mit frei wählbarem Antragsteller (ESC1 und folgende)
  • Berechtigungen auf Vorlagen, CA und PKI-Objekte
  • CA-Flags und schwaches Zertifikats-Mapping
  • Relay auf Web-Enrollment und RPC (ESC8, ESC11)
05

NTLM, Relay und Namensauflösung

Anmeldungen abfangen und weiterleiten.

  • SMB-Signing auf Servern und Clients
  • LDAP-Signing und Channel Binding auf DCs
  • Erzwungene Anmeldungen über Druckerdienst und EFSRPC
  • LLMNR, NBT-NS, WPAD und NTLMv1
06

Konten und Passwörter

Hygiene, die Angriffe erleichtert.

  • Passwortrichtlinien und Fine-Grained Policies
  • LAPS und Leserechte auf lokale Admin-Passwörter
  • Dienstkonten, gMSA und Passwörter, die nie ablaufen
  • Klartext-Passwörter in Attributen, GPP und SYSVOL
07

Hybride Identität

Die Brücke zu Microsoft Entra ID.

  • Entra-Connect-Server und Rechte der Sync-Konten
  • Seamless SSO und Pass-through-Agenten
  • AD FS, Token-Signatur und Golden-SAML-Risiko
  • Wege von Tier-1-Konten zu diesen Systemen
08

Protokollierung und Wiederherstellung

Was Sie im Ernstfall sehen und retten.

  • Audit-Richtlinien auf Domain Controllern und CAs
  • Umsetzung von Tier-Modell und Anmeldebeschränkungen
  • AD-Papierkorb und Tombstone Lifetime
  • Backup getrennt vom Produktiv-AD und Forest Recovery

Authentifizierte Schwachstellenscans der Mitgliedssysteme ergänzen wir auf Wunsch mit einem eigenen Scan-Konto. Die Cloud-Seite von Entra ID prüfen wir mit zusätzlichem Lesezugriff.

Umfang besprechen →
Methodik

Vier Phasen. Lesend, kontrolliert, belegt.

Wir arbeiten mit einem regulären Domänenkonto ohne besondere Rechte. Die Erhebung ist lesend. Aktive Nachweise führen wir nur nach Freigabe und an abgestimmten Testobjekten durch.

  1. 01Scoping

    Umfang und Spielregeln

    Forests, Domänen, Vertrauensstellungen, Zertifikatsdienste und hybride Komponenten. Dazu Zeitfenster, Ansprechpartner und Freigaben für aktive Tests.

    Abgestimmter Prüfumfang
  2. 02Erhebung

    Lesend erfassen

    LDAP, SYSVOL, Gruppenrichtlinien und PKI-Objekte werden mit dem Benutzerkonto erhoben, ohne Änderungen an produktiven Objekten.

    Vollständiges Abbild
  3. 03Analyse

    Pfade belegen

    Graphbasierte Analyse aller Wege zu Tier 0, ergänzt um gezielte, nicht-destruktive Nachweise wie ein Kerberos-Ticket oder ein Testzertifikat.

    Belegte Angriffspfade
  4. 04Bericht

    Priorisieren und nachtesten

    Management Summary, visualisierte Pfade und Maßnahmen von Sofortmaßnahmen bis zu strukturellen Änderungen. Nach der Behebung prüfen wir erneut.

    Nachweis der Wirksamkeit
Ergebnis

Ein Bild Ihres Verzeichnisses, wie es Angreifer sehen.

  • Management SummaryRisikobewertung für Geschäftsleitung, Revision und Versicherer.
  • Visualisierte AngriffspfadeJeder Weg zu Tier 0 mit allen Zwischenschritten.
  • Befunde mit BewertungNach CVSS 3.1 und 4.0, ergänzt um den Pfadkontext.
  • Maßnahmenplan und NachtestVon Sofortmaßnahmen bis zum Tier-Modell, mit Nachtest.
Typische Befunde

Die zehn häufigsten Schwachstellen. Und wohin sie führen.

Die meisten Befunde sind keine Softwarefehler, sondern Konfiguration: Rechte, Vorlagen und Protokolle, die einzeln unauffällig sind und zusammen einen Weg zu Tier 0 ergeben.

  1. 01
    Angriffspfad von Domain Users zu Tier 0Über eine Kette fehlerhafter Berechtigungen kann jedes reguläre Benutzerkonto Domain Admin werden.
    Kritisch
  2. 02
    Verwundbare Zertifikatsvorlage oder CAEin normaler Benutzer lässt sich ein Zertifikat für ein beliebiges Konto ausstellen, auch für einen Domain Admin, und meldet sich damit an.
    Kritisch
  3. 03
    Kerberoastbares privilegiertes DienstkontoEin Dienstkonto mit SPN, altem Passwort und RC4 lässt sich aus einem frei anforderbaren Ticket offline knacken.
    Kritisch
  4. 04
    Unconstrained Delegation außerhalb der DCsWer ein solches System übernimmt, kann zusammen mit einer erzwungenen Anmeldung das Ticket eines Domain Controllers abgreifen.
    Hoch
  5. 05
    Klartext-Passwörter im VerzeichnisPasswörter in Beschreibungsfeldern, Gruppenrichtlinien oder Skripten in SYSVOL sind für alle angemeldeten Benutzer lesbar.
    Hoch
  6. 06
    NTLM-Relay möglichFehlendes SMB- und LDAP-Signing sowie aktives LLMNR erlauben, Anmeldungen abzufangen und an andere Dienste weiterzuleiten.
    Hoch
  7. 07
    Hybrid-Brücke nicht als Tier 0 geschütztEntra-Connect- oder AD-FS-Server sind von Tier-1-Konten erreichbar, obwohl ihre Schlüssel AD und Cloud kontrollieren.
    Hoch
  8. 08
    Fehlendes oder zu breit lesbares LAPSGleiche lokale Admin-Passwörter oder weit gefasste Leserechte ermöglichen schnelle Ausbreitung im Netz.
    Hoch
  9. 09
    Überprivilegierte Admin-KontenZu viele Domain Admins, Dienstkonten in Admin-Gruppen, keine Protected Users und jahrealte Passwörter.
    Mittel
  10. 10
    Mangelnde Konten- und DomänenhygieneInaktive Konten, Konten ohne Passwortpflicht, MachineAccountQuota 10 und ein nie rotiertes krbtgt-Passwort.
    Niedrig
Befund und Bericht

Ein Befund, wie er im Bericht steht. Mit Pfad und Nachweis.

Jeder Befund zeigt den vollständigen Weg vom Ausgangskonto bis zum Ziel, belegt jede Kante und endet mit einer konkreten Maßnahme. Ihr Team kann ihn nachvollziehen und die Behebung selbst prüfen.

KritischAD-2026-03

Angriffspfad von Domain Users zu Domain Admins

Ausgangspunkt
Reguläres Benutzerkonto ohne besondere Rechte
Pfad
Domain Users → GenericAll → IT-Support → WriteDacl → Domain Admins
Schritte
Drei Kanten, keine Software-Schwachstelle beteiligt
Verifikation
Rechte per LDAP belegt, Ausnutzung mit Freigabe an einer Testgruppe nachgestellt
Auswirkung
Jedes Benutzerkonto kann sich selbst zum Domain Admin machen
Maßnahme
GenericAll für Domain Users entfernen, Rechte auf Domain Admins bereinigen, Gruppen in Tier-Modell einordnen
Bezug
MITRE ATT&CK T1098 (Account Manipulation) · BSI IT-Grundschutz APP.2.2

Beispiel, anonymisiert · Namen verändert

Schweregrade
  • KritischWeg zu Tier 0 ohne weitere Voraussetzungen
  • HochWeg zu Tier 0 mit einer Zusatzbedingung
  • MittelErleichtert weitere Angriffe
  • NiedrigAbweichung von Best Practice

Zusätzlich zu CVSS 3.1 und 4.0 geben wir an, ob ein Befund zu Tier 0 führt. So landen Pfade zur Domänenübernahme oben auf der Liste.

Anlässe

Wann ein AD Audit fällig ist. Und warum nicht erst nach dem Vorfall.

Ein Active Directory verändert sich mit jedem neuen Mitarbeitenden, jeder Anwendung und jeder Migration. Typische Anlässe sind Regulierung, Vorfälle und Umbauten.

Typische Anlässe

Sechs Auslöser, bei denen Annahmen nicht reichen.

  • NIS2 · § 30 BSIGWirksamkeit nachweisenBetroffene Einrichtungen müssen die Wirksamkeit ihrer Maßnahmen bewerten und Konzepte für die Zugriffskontrolle umsetzen (§ 30 Abs. 2 Nr. 6 und 9 BSIG).
  • DORA · Art. 24 und 25Testprogramm für FinanzunternehmenSchwachstellenbewertungen, Netzwerksicherheitsbewertungen und Penetrationstests gehören zum jährlichen Testprogramm.
  • ISO 27001 · A.8.2 und A.8.5Privilegierte Zugänge und AuthentisierungDas Audit liefert Evidenz für privilegierte Zugangsrechte, sichere Authentisierung und Zugangssteuerung.
  • Ransomware und VorfallNach dem Vorfall ist vor dem VorfallNach einem Angriff in der Branche oder im eigenen Haus zeigt das Audit, welche Wege noch offen sind.
  • Migration und FusionNeue Domänen, neue RechteZusammenlegung von Forests, Umstieg auf Windows Server 2025 oder Entra ID verändern Berechtigungen und Vertrauensstellungen.
  • Versicherer und PrüferBelastbare Antwort statt AnnahmeCyberversicherer und Prüfer fragen nach privilegierten Zugängen und MFA. Ein dokumentiertes Audit liefert die Grundlage.

Die Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung. Ein AD Audit liefert Nachweise, ersetzt aber keine Zertifizierung.

Grundlagen

Nach welchen Maßstäben wir prüfen. Damit Befunde vergleichbar sind.

Befunde ordnen wir anerkannten Leitfäden und Standards zu. So lassen sie sich priorisieren und gegenüber Prüfern, Aufsicht und Geschäftsleitung belegen.

Standards und Leitfäden

Sechs Bezugspunkte für jeden Befund.

  • BSI IT-Grundschutz APP.2.2Baustein Active Directory Domain Services, Edition 2023, ergänzt um Windows Server und Identitätsmanagement.
  • Five-Eyes-Leitfaden zu ADDetecting and Mitigating Active Directory Compromises von ASD, CISA, NSA und weiteren Behörden, zuletzt aktualisiert im September 2026.
  • ANSSI-KontrollpunkteRund 50 Kontrollpunkte der französischen Cybersicherheitsbehörde mit Schweregrad und Reifegraden.
  • Microsoft Enterprise Access ModelDas Tier-Modell für privilegierten Zugriff, Grundlage für die Einordnung von Konten und Systemen.
  • MITRE ATT&CKZuordnung jedes Befunds zu realen Techniken wie Kerberoasting (T1558.003) oder DCSync (T1003.006).
  • CVSS 3.1 und 4.0Bewertung jedes Befunds, ergänzt um den Pfadkontext zu Tier 0.
FAQ

Häufige Fragen zum AD Audit.

Ihre Frage ist nicht dabei? Wir beantworten sie gern im persönlichen Gespräch.

Frage stellen →
01Was ist ein Active Directory Audit?

Eine technische Sicherheitsprüfung Ihres Active Directory aus Angreifersicht. Ausgehend von einem regulären Benutzerkonto ermitteln wir Fehlkonfigurationen, Berechtigungen und Angriffspfade, über die ein Angreifer privilegierte Konten übernehmen könnte.

02Worin unterscheidet sich ein AD Audit von einem Penetrationstest?

Ein Penetrationstest sucht breit nach ausnutzbaren Schwachstellen in Systemen und Anwendungen. Das AD Audit konzentriert sich auf die Identitätsinfrastruktur: Berechtigungen, Kerberos, Delegationen, Zertifikatsdienste und die Pfade dazwischen. Es ist enger gefasst, aber tiefer.

03Was benötigen Sie von uns?

Ein reguläres Domänenbenutzerkonto ohne besondere Rechte und einen Netzwerkzugang zu den Domain Controllern, zum Beispiel per VPN oder über einen bereitgestellten Client. Für authentifizierte Schwachstellenscans stimmen wir ein separates Scan-Konto ab.

04Gefährdet das Audit den laufenden Betrieb?

Nein. Die Analyse arbeitet überwiegend lesend. Aktive Nachweise, etwa ein Relay-Test oder eine Zertifikatsanforderung, führen wir nur nach vorheriger Freigabe und kontrolliert an Testobjekten durch.

05Wie lange dauert ein AD Audit?

Das hängt von der Anzahl der Forests, Domänen und Vertrauensstellungen ab, außerdem von Zertifikatsdiensten und hybriden Komponenten. Den Umfang und die Dauer legen wir im Scoping verbindlich fest.

06Was erhalten wir als Ergebnis?

Eine Management Summary, visualisierte Angriffspfade, jeden Befund mit Nachweis und Bewertung nach CVSS 3.1 und 4.0 sowie einen priorisierten Maßnahmenplan von Sofortmaßnahmen bis zu strukturellen Verbesserungen. Nach der Behebung testen wir auf Wunsch erneut.

07Was ist Kerberoasting?

Jeder Domänenbenutzer kann für Dienstkonten mit einem Service Principal Name ein Kerberos-Ticket anfordern. Dieses Ticket lässt sich offline knacken. Schwache oder alte Passwörter von Dienstkonten werden so zum direkten Weg zu höheren Rechten (MITRE ATT&CK T1558.003).

08Was bedeutet Tier 0?

Tier 0 umfasst alle Konten, Gruppen und Systeme, die das Active Directory kontrollieren: Domain Controller, Domain Admins, Zertifikatsdienste und Synchronisationsserver wie Entra Connect. Wer Tier 0 kontrolliert, kontrolliert die gesamte Domäne.

09Prüfen Sie auch Active Directory Certificate Services?

Ja. Wir prüfen Zertifikatsvorlagen, Berechtigungen und die Konfiguration der Zertifizierungsstellen auf die bekannten Eskalationstechniken ESC1 bis ESC16 sowie neu veröffentlichte Varianten. Fehlkonfigurierte Vorlagen gehören zu den häufigsten Wegen zur Domänenübernahme.

10Wird auch Microsoft Entra ID betrachtet?

Die On-Premises-Seite der hybriden Anbindung prüfen wir immer: Entra-Connect-Server, Synchronisationskonten, Seamless SSO und AD FS. Die Konfiguration in Entra ID selbst prüfen wir mit zusätzlichem Lesezugriff.

11Hilft das AD Audit bei NIS2, ISO 27001 oder DORA?

Ja, als Nachweis. Das Audit liefert Evidenz für die Bewertung der Wirksamkeit von Maßnahmen nach § 30 Abs. 2 Nr. 6 BSIG, für privilegierte Zugänge und Authentisierung nach ISO 27001 (A.8.2, A.8.5) und für Schwachstellenbewertungen und Penetrationstests nach Art. 25 DORA. Eine Zertifizierung ersetzt es nicht.

Kontakt

Wissen, wie weit ein Angreifer im AD kommt. Ihr Audit beginnt mit einem Gespräch.