NEXGAP® Use Case · KI-Sicherheit

Copilot und KI-Agenten sicher einführen.
Geprüft, bevor sie auf Daten zugreifen.

Microsoft 365 Copilot, eigene Agenten und MCP-Server greifen auf Postfächer, Dokumente und Werkzeuge zu. Eine präparierte E-Mail oder Webseite kann sie per Prompt Injection steuern. Das AI Agent Audit von NEXGAP prüft vor dem Rollout, was ein Angreifer über Ihre KI-Agenten erreichen kann.

Auf einen BlickKI-Agenten
  • FürCISO, KI- und Digitalisierungsteam, Datenschutz, AI Governance
  • PrüffelderPrompt Injection, Berechtigungen, Werkzeuge und MCP, Datenabfluss
  • LeistungenAI Agent Audit · Pentest
  • ErgebnisBelegte Angriffswege, Maßnahmen vor dem Rollout, Nachtest
Ausgangslage

Copilot Sicherheit beginnt bei den Berechtigungen. Und endet nicht beim Prompt.

Ein KI-Assistent sieht, was der Nutzer sehen darf. Zu weit freigegebene Ordner werden damit in Sekunden durchsuchbar. Agenten gehen weiter: Sie lesen E-Mails, rufen Werkzeuge auf und handeln im Namen des Nutzers. Jede Eingabe von außen kann zur Anweisung werden.

Wo KI-Rollouts offen sind

Der Agent tut, was in seinen Eingaben steht.

  • Zu weit freigegebene DatenCopilot hält sich an Berechtigungen. Sind SharePoint-Seiten, Teams und Postfächer zu weit geöffnet, findet der Assistent auch das, was ein Nutzer nie gesucht hätte.
  • Indirekte Prompt InjectionAnweisungen in E-Mails, Dokumenten oder Webseiten steuern den Agenten, ohne dass der Nutzer es merkt. Bei EchoLeak reichte 2025 eine E-Mail an Microsoft 365 Copilot.
  • Werkzeuge ohne GrenzenAgenten mit MCP-Servern und API-Schlüsseln können schreiben, senden und löschen. Welche Aktion ein manipulierter Agent auslöst, prüft selten jemand.
  • Freigabe ohne TestDatenschutz und Governance prüfen Verträge und Richtlinien. Ob ein Agent einem Angriff standhält, zeigt erst ein Test.
So arbeitet NEXGAP

Prüfen, was ein Angreifer über Ihre Agenten erreicht. Bevor der Rollout beginnt.

Das AI Agent Audit testet Copilot-Konfigurationen, eigene Agenten, LLM-Anwendungen und MCP-Server manuell aus Angreifersicht. Jeder Befund ist mit Angriffsweg belegt und nach CVSS bewertet.

  1. 01Scope

    Erfassen

    Wir erfassen Agenten, Datenquellen, Berechtigungen, Werkzeuge und MCP-Server und legen mit Ihnen fest, welche Daten und Aktionen kritisch sind.

    Abgestimmter Scope
  2. 02AI Agent

    Angreifen

    Direkte und indirekte Prompt Injection über E-Mails, Dokumente, Webseiten und Antworten von Werkzeugen, dazu Versuche, Schutzregeln zu umgehen.

    Belegte Angriffswege
  3. 03AI Agent

    Abfluss prüfen

    Wir prüfen, welche Daten ein manipulierter Agent lesen und nach außen senden kann und welche Aktionen er in Ihrem Namen auslöst.

    Belegter Datenabfluss
  4. 04Pentest

    Umfeld prüfen

    Penetrationstests für die Anwendungen und APIs, an die Agenten angebunden sind. Nach der Behebung folgt der Nachtest.

    Geprüftes Umfeld
Ergebnis

Ein Rollout mit belegten Grenzen.

  • Befunde mit AngriffswegJeder Befund mit Reproduktion, Beleg und Bewertung nach CVSS 3.1 und 4.0.
  • Maßnahmen zu BerechtigungenWelche Freigaben, Konnektoren und Werkzeugrechte vor dem Rollout zu begrenzen sind.
  • Grundlage für GovernanceErgebnisse für Datenschutz, AI Governance und Freigabegremium, verständlich für Fachbereich und Geschäftsleitung.
  • NachtestBehobene Befunde prüfen wir erneut und dokumentieren, dass die Maßnahme wirkt.
FAQ

Häufige Fragen zu Copilot und KI-Agenten.

Was CISO, KI-Team und Datenschutz vor dem Rollout wissen möchten.

Frage stellen →
01Wie sicher ist Microsoft 365 Copilot?

Copilot greift nur auf Daten zu, die der jeweilige Nutzer sehen darf. Das Risiko liegt deshalb oft in zu weit gefassten Freigaben und in Inhalten von außen, die den Assistenten per Prompt Injection steuern. Wie sicher Copilot in Ihrem Unternehmen ist, hängt von Berechtigungen, Konnektoren und Konfiguration ab. Genau das prüfen wir.

02Was ist Prompt Injection?

Ein Angriff, bei dem Anweisungen in Eingaben versteckt werden, die ein Sprachmodell verarbeitet. Bei direkter Prompt Injection schreibt der Angreifer selbst in den Chat. Bei indirekter Prompt Injection stehen die Anweisungen in E-Mails, Dokumenten oder Webseiten, die der Agent liest. OWASP führt Prompt Injection als erstes Risiko für LLM-Anwendungen (LLM01:2025).

03Wie lassen sich KI-Agenten absichern?

Mit wenigen Rechten, klaren Grenzen für Werkzeuge und einer Freigabe durch Menschen bei kritischen Aktionen. Inhalte aus externen Quellen dürfen nie als Anweisung gelten. Ob diese Maßnahmen greifen, zeigt ein Test, der den Agenten gezielt angreift.

04Prüfen Sie auch MCP-Server?

Ja. MCP-Server geben Agenten Zugriff auf Werkzeuge und Daten. Wir prüfen, welche Aktionen über sie möglich sind, wie Zugangsdaten geschützt sind und ob manipulierte Werkzeugbeschreibungen oder Antworten den Agenten steuern können.

05Wann sollten wir Copilot und KI-Agenten prüfen lassen?

Vor dem breiten Rollout und nach wesentlichen Änderungen, etwa neuen Konnektoren, Werkzeugen oder Datenquellen. Ein Test im Pilotbetrieb ist meist am wirksamsten, weil sich Berechtigungen dann noch leicht anpassen lassen.

06Was verlangen NIS2 und KI-Verordnung?

KI-Agenten sind Teil Ihrer IT. Für Einrichtungen unter NIS2 gelten Risikoanalyse, Zugriffskontrolle und die Bewertung der Wirksamkeit von Maßnahmen nach § 30 BSIG daher auch für sie. Für Hochrisiko-KI-Systeme verlangt Art. 15 der KI-Verordnung zusätzlich Robustheit und Cybersicherheit, etwa gegen manipulierte Eingaben. Die Übersicht unterstützt die Einordnung und ersetzt keine rechtliche Bewertung.

Kontakt

Was erreicht ein Angreifer über Ihre KI-Agenten? Der Test zeigt es.

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