01Was ist ein Infostealer?
Schadsoftware, die gespeicherte Passwörter, Sitzungscookies und Browserdaten von einem Rechner kopiert und an Angreifer schickt, oft auch Zahlungsdaten und Krypto-Wallets. Die gesammelten Daten werden als Logs gehandelt und für den Einstieg in Unternehmensnetze genutzt.
02Wie erfahre ich, ob Zugangsdaten meines Unternehmens geleakt wurden?
Durch laufende Überwachung von Infostealer-Logs, Combolists, Marktplätzen und Leak-Seiten auf Ihre Domains und Anmeldeadressen. CQTI übernimmt das und meldet nur geprüfte Funde. Für eine einmalige Bestandsaufnahme eignet sich ein Darknet Audit.
03Was tun, wenn Zugangsdaten im Darknet auftauchen?
Passwort zurücksetzen, alle Sitzungen und Tokens des Kontos beenden und prüfen, ob das Konto seit dem Leak auffällig genutzt wurde. Stammt der Fund aus einem Infostealer-Log, gehört auch das infizierte Gerät geprüft. Jeder Alert von CQTI enthält die Empfehlung für den konkreten Fall.
04Schützt Mehrfaktor-Authentifizierung vor Infostealern?
Nur teilweise. Stehlen Infostealer ein gültiges Sitzungscookie, können Angreifer eine bestehende Anmeldung übernehmen, ohne die Mehrfaktor-Abfrage erneut zu durchlaufen. Deshalb gehört zum Umgang mit einem Fund immer auch das Beenden der Sitzungen.
05Kaufen Sie geleakte Daten im Untergrund?
Nein. Wir erwerben keine gestohlenen Daten. Sie erhalten die Angaben, die Sie zur Bewertung und Behebung brauchen, etwa betroffenes Konto, Anwendung, Zeitpunkt und Quelle des Funds.
06Hilft die Überwachung geleakter Zugangsdaten bei NIS2?
Sie liefert laufend Erkenntnisse für Risikoanalyse, Zugriffskontrolle und die Bewältigung von Sicherheitsvorfällen nach § 30 BSIG, jeweils mit Zeitpunkt und Quelle dokumentiert. Die Übersicht unterstützt die Einordnung und ersetzt keine rechtliche Bewertung.