01Was ist Tail Risk Cyber?
Das Risiko seltener, schwerer Verluste durch Cyberereignisse: Ransomware mit Produktionsstillstand, Datenabfluss mit Haftungsfolgen oder der Ausfall eines Dienstleisters. Laut IMF hat sich die Größe extremer Verluste aus Cybervorfällen seit 2017 mehr als vervierfacht, auf 2,5 Milliarden US-Dollar.
02Wie bilde ich Cyberrisiko im Risikomodell eines Portfolios ab?
Als eigene Eingangsgröße je Emittent, etwa als Signal für eine erhöhte Ereigniswahrscheinlichkeit, als Szenario im Stresstest oder als Merkmal in einem Faktormodell. CTFI liefert dafür Bewertungen und Ereignisse mit Zeitstempel. Wie Sie sie gewichten, legen Sie fest.
03Ist Tail Risk Cyber im Aktienkurs bereits eingepreist?
Teilweise. Florackis, Louca, Michaely und Weber zeigen in der Review of Financial Studies, dass Portfolios mit hoher Cyberexposure im Mittel bis zu 8,3 Prozent pro Jahr mehr Rendite erzielen, in Phasen hohen Cyberrisikos aber schwach abschneiden. Das spricht für eine Risikoprämie mit ausgeprägtem Verlustrisiko im Ereignisfall.
04Wie hilft das bei der Drawdown-Analyse?
Ereignisse mit Zeitstempel lassen sich gegen historische Drawdowns legen. So prüfen Sie, ob Cybersignale Verlusten vorausgingen und welche Positionen heute ähnliche Muster zeigen.
05Welche Emittenten deckt CTFI ab?
Emittenten an NASDAQ, NYSE, London Stock Exchange und im DAX 40. Weitere Märkte und eigene Universen stimmen wir mit Ihnen ab.
06Wie prüft unsere Compliance die Daten?
Herkunft, Methodik und Prüfschritte sind dokumentiert und werden vollständig offengelegt. Wir nutzen öffentlich beobachtbare Quellen, greifen nicht auf Systeme von Emittenten zu und geben nur abgeleitete Größen weiter, keine Rohdaten aus Leaks. NEXGAP gibt keine Anlageempfehlungen.