01Was ist Cyber Underwriting?
Die Risikoprüfung und Zeichnung von Cyberversicherungen: Auswahl der Risiken, Prämie, Selbstbehalt und Bedingungen. Grundlage sind Fragebogen, Unternehmensdaten und externe Signale wie Outside-in-Scans und Threat Intelligence.
02Wie unterscheidet sich CQTI von einem Outside-in-Scan?
Ein Outside-in-Scan bewertet, was von außen erreichbar ist. CQTI ergänzt das um Funde aus dem Untergrund, etwa gestohlene Zugangsdaten, angebotene Netzwerkzugänge und Einträge auf Erpresserseiten. Analysten prüfen jeden Fund, bevor er das Underwriting erreicht.
03Wie hilft CQTI beim Kumulrisiko von Versicherern?
Wir zeigen, welche Versicherten an derselben Software, Infrastruktur oder denselben IT-Dienstleistern hängen, soweit von außen beobachtbar. Das ergänzt Ihr Kumul- oder Katastrophenmodell um die beobachtete Ebene. Ein probabilistisches Modell ersetzen wir nicht.
04Was erwartet die Aufsicht beim Cyber-Kumul?
EIOPA erwartet, dass Versicherer auch nicht-affirmative Cyber-Exposures identifizieren und messen und Konzentration und Kumul im Risikomanagement berücksichtigen. Im Juli 2026 stufte EIOPA Digitalisierungs- und Cyberrisiken für den Sektor als hoch ein. Die Übersicht unterstützt die Einordnung und ersetzt keine rechtliche Bewertung.
05Müssen Antragsteller mitwirken?
Nein. CQTI arbeitet passiv über öffentlich beobachtbare Quellen und Daten Dritter. Es wird nichts installiert und nichts aktiv getestet. Wir erwerben keine gestohlenen Daten.
06Wie starten wir mit CQTI im Cyber Underwriting?
Mit einer Stichprobe aus Anträgen oder Bestand. Sie sehen, welche Signale CQTI je Risiko liefert, und entscheiden danach über Umfang und Integration.