NEXGAP® Use Case · Lieferkette

Lieferant gehackt.
Was das für Ihr Unternehmen bedeutet.

Ein Dienstleister meldet Ransomware, ein Softwareanbieter eine Lücke, ein Zulieferer steht auf einer Leak-Seite. Dann zählen drei Fragen: Sind unsere Daten betroffen, sind unsere Zugänge gefährdet, und was müssen wir melden? NEXGAP liefert die Lage von außen, bevor der Lieferant alle Antworten hat.

Auf einen BlickLieferkette
  • FürCISO, Einkauf, Auslagerungsmanagement, Krisenstab
  • AnlassRansomware, Datenleck oder Supply-Chain-Angriff bei einem Lieferanten
  • LeistungenCQTI · Crisis Intelligence
  • ErgebnisBetroffenheit, Exposition und Lagebild für Entscheidungen
Ausgangslage

Wenn ein Lieferant gehackt wird, beginnt Ihr Vorfall oft schon.

Bei einem Angriff auf einen Dienstleister erfahren Kunden meist zuletzt, was betroffen ist. Der Lieferant ist mit sich selbst beschäftigt, die Tätergruppe veröffentlicht nach eigenem Zeitplan. Im September 2025 störte ein Ransomware-Angriff auf einen Anbieter von Check-in-Software den Betrieb mehrerer europäischer Flughäfen, darunter Berlin.

  • 41%

    der Unternehmen, deren Zulieferer angegriffen wurden oder die es vermuten, spürten Folgen wie Produktionsausfälle, Lieferengpässe oder Reputationsschäden.

  • 700+

    Organisationen waren nach Angaben von Google möglicherweise betroffen, als Angreifer 2025 über gestohlene Tokens einer einzigen Chat-Integration Daten abzogen.

  • 24Stunden

    bleiben für die Frühwarnung an das BSI, wenn der Vorfall beim Lieferanten bei Ihnen zu einem erheblichen Sicherheitsvorfall führt.

    § 32 BSIG
Was in den ersten Tagen fehlt

Der Lieferant weiß selbst noch wenig.

  • Warten auf den LieferantenDer Dienstleister informiert spät und vorsichtig. Bis dahin entscheiden Sie ohne Fakten.
  • Unklar, welche Daten betroffen sindOb Ihre Verträge, Kundendaten oder Zugangsdaten auf der Leak-Seite stehen, zeigt erst ein Blick dorthin.
  • Zugänge in beide RichtungenFernwartung, VPN-Konten, API-Schlüssel und OAuth-Tokens des Lieferanten können zum Weg in Ihr Netz werden.
  • Meldung ohne FaktenbasisMeldungen an BSI, Aufsicht oder Datenschutz müssen raus, bevor der Lieferant seine Forensik abgeschlossen hat.
So arbeitet NEXGAP

Die Lage beim Lieferanten von außen sehen. Und die Folgen für Sie eingrenzen.

CQTI und Crisis Intelligence beobachten Täter, Leak-Seite und Untergrund und prüfen, welche Ihrer Daten und Zugänge betroffen sein können. Analysten ordnen jeden Fund ein und berichten im Rhythmus Ihrer Entscheidungen.

  1. 01Intelligence

    Einordnen

    Zuordnung der Tätergruppe, ihr bisheriges Vorgehen und ob sie Daten von Kunden des Opfers veröffentlicht oder diese direkt unter Druck setzt.

    Täterprofil
  2. 02CQTI

    Abgleichen

    Veröffentlichte und angekündigte Daten werden auf Bezüge zu Ihrem Unternehmen geprüft: Domains, Verträge, Kundendaten und Zugangsdaten.

    Betroffenheit
  3. 03CQTI

    Eingrenzen

    Wir prüfen, ob Zugänge zwischen Lieferant und Ihnen exponiert sind, etwa Fernwartung, VPN-Konten oder Tokens, und ob sie im Untergrund angeboten werden.

    Exposition
  4. 04Lagebild

    Berichten

    Kurzes Lagebild für CISO, Einkauf und Krisenstab als Grundlage für Sperrungen, Meldungen und die Abstimmung mit dem Lieferanten.

    Lagebild
Ergebnis

Entscheiden, bevor der Lieferant alle Antworten hat.

  • Betroffenheit belegtWelche Ihrer Daten veröffentlicht oder angekündigt sind, mit Zeitstempel und Quelle.
  • Exposition eingegrenztWelche Zugänge zwischen Lieferant und Ihnen gefährdet sind und was zu sperren oder zu erneuern ist.
  • Faktenbasis für MeldungenErkenntnisse für Meldungen nach NIS2, DORA und DSGVO und für die Kommunikation mit Kunden.
  • NachsorgeCQTI beobachtet den Lieferanten weiter und meldet, wenn Daten erneut auftauchen oder Zugänge angeboten werden.
FAQ

Häufige Fragen wenn ein Lieferant gehackt wurde.

Was CISO, Einkauf und Auslagerungsmanagement im Ernstfall wissen möchten.

Frage stellen →
01Was tun, wenn ein Lieferant gehackt wurde?

Zuerst die Zugänge des Lieferanten prüfen und bei Bedarf sperren, etwa Fernwartung, VPN-Konten, API-Schlüssel und Tokens. Dann klären, welche Ihrer Daten beim Lieferanten lagen und ob sie veröffentlicht sind. Parallel prüfen, ob Meldepflichten greifen. NEXGAP liefert dafür die Lage von außen.

02Wie erfahren wir, ob unsere Daten betroffen sind?

Wir beobachten die Leak-Seite der Tätergruppe, Foren und Kanäle und prüfen veröffentlichte oder angekündigte Daten auf Bezüge zu Ihrem Unternehmen. Gestohlene Daten erwerben wir nicht. Sie erhalten die Angaben, die Sie für Bewertung und Meldung brauchen.

03Müssen wir einen Angriff auf einen Dienstleister melden?

Das hängt von den Folgen für Sie ab. Führt der Vorfall zu einem erheblichen Sicherheitsvorfall in Ihrer Einrichtung, gilt unter NIS2 die Frühwarnung an das BSI binnen 24 Stunden (§ 32 BSIG). Finanzunternehmen melden schwerwiegende IKT-bezogene Vorfälle nach DORA, auch wenn sie bei einem IKT-Drittdienstleister entstehen. Sind personenbezogene Daten betroffen, gilt in der Regel Art. 33 DSGVO. Die Übersicht unterstützt die Einordnung und ersetzt keine rechtliche Bewertung.

04Was ist ein Supply-Chain-Angriff?

Ein Angriff, der ein Unternehmen über einen Lieferanten, einen Dienstleister oder eine eingesetzte Software trifft. Beispiele sind kompromittierte Updates, gestohlene Zugänge eines Dienstleisters und Datenlecks bei einem Anbieter, der Ihre Daten verarbeitet.

05Wie hilft NEXGAP, wenn ein Dienstleister Ransomware hat?

Crisis Intelligence ordnet die Tätergruppe ein und beobachtet ihre Leak-Seite. CQTI prüft, ob Zugänge zwischen dem Dienstleister und Ihnen exponiert sind. Sie erhalten ein Lagebild, das Forensik und Aussagen des Dienstleisters um die Außensicht ergänzt.

06Wie bereiten wir uns auf den nächsten Vorfall bei einem Lieferanten vor?

Mit einer Liste kritischer Lieferanten und ihrer Zugänge, klaren Ansprechpartnern und laufender Beobachtung. CQTI überwacht kritische Lieferanten von außen und meldet kritische Funde binnen 60 Minuten per E-Mail und Webhook.

Kontakt

Steht einer Ihrer Lieferanten gerade auf einer Leak-Seite? Das Briefing zeigt es.

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