01Was ist eine Cyber Due Diligence im M&A?
Eine Bewertung der Cyberlage eines Zielunternehmens vor der Transaktion. Auf der Buy-Side zeigt sie, ob Zugänge gehandelt werden, Daten geleakt sind oder das Ziel erpresst wird, und was das für Kaufpreis, Garantien und Integration bedeutet.
02Wie unterscheidet sich die Cyber Due Diligence von der IT Due Diligence des Käufers?
Die IT Due Diligence bewertet Systeme, Verträge, Kosten und Prozesse auf Basis von Unterlagen und Interviews. Die Cyber Due Diligence zeigt die Lage von außen, auch ohne Mitwirkung des Ziels. Beides ergänzt sich.
03Erfährt das Zielunternehmen von der Prüfung?
Nicht, wenn Sie es nicht wünschen. Wir arbeiten mit öffentlich beobachtbaren Quellen, unter Codename und mit eng begrenztem Kreis. Systeme des Ziels werden vor Signing nicht aktiv getestet.
04Warum ist Cyber Due Diligence für Private Equity wichtig?
Cybervorfälle treffen den Wert während der Haltedauer und beim Exit. In einer Mergermarket-Umfrage unter 100 europäischen Buy-Side-Akteuren, darunter 50 Private-Equity-Häuser, stimmten 69 Prozent zu, dass eine positive Cyber Due Diligence die Bewertung erhöht und eine negative sie senkt.
05Wie fließen Cyberbefunde in Kaufpreis und SPA ein?
Befunde lassen sich über Kaufpreisabschläge, spezifische Garantien, Freistellungen oder Closing-Bedingungen adressieren. Wir liefern die Fakten, die rechtliche Gestaltung liegt bei Ihren Beratern. Die Übersicht unterstützt die Einordnung und ersetzt keine rechtliche Bewertung.
06Wie passt die Prüfung in den Zeitplan?
Den Ablauf richten wir an Ihrem Prozess aus. Kritische Funde melden wir sofort und nicht erst mit dem Abschlussbericht. Nach Signing begleiten wir das Ziel mit CQTI bis zum Closing.