01Was gehört zur Cybersecurity in der Post Merger Integration?
Die Prüfung und Absicherung des Zukaufs, bevor er mit dem Käufer verbunden wird: Angriffsfläche, geleakte Zugänge, Active Directory, kritische Systeme und Dienstleister mit Fernzugriff. Danach folgen Härtung, Angleichung der Standards und laufende Beobachtung.
02Was gehört in den 100-Tage-Plan für Cybersecurity?
Ein Inventar der Angriffsfläche, das Zurücksetzen kompromittierter Zugänge, ein AD Audit vor jeder Vertrauensstellung, Pentests kritischer Systeme, die Prüfung der Fernzugänge von Dienstleistern und die Aufnahme des Zukaufs in Monitoring und Notfallplanung. Die Reihenfolge richtet sich nach Ihrem Integrationsplan.
03Wann sollten wir die Active Directories verbinden?
Erst, wenn das AD des Zukaufs geprüft ist und kritische Pfade zu Tier 0 geschlossen sind. Eine Vertrauensstellung verbindet beide Umgebungen. Ein Angreifer im Zukauf kann sie für den Weg zum Käufer nutzen.
04Reicht die Due Diligence vor Signing für die Post Merger Integration nicht aus?
Sie ist die Grundlage, sieht das Ziel aber nur von außen. In einer Mergermarket-Umfrage berichteten 52 Prozent der Befragten, dass im letzten Deal ein wesentliches unentdecktes Cyberrisiko erst in der Integration auftauchte. Nach dem Closing sind aktive Tests möglich.
05Was lehrt der Fall Marriott und Starwood?
Der Angriff auf Starwood begann 2014. Marriott übernahm Starwood 2016 und entdeckte den Angriff erst 2018. Betroffen waren bis zu 339 Millionen Gästedatensätze weltweit. Die britische Datenschutzbehörde ICO verhängte 2020 ein Bußgeld von 18,4 Millionen Pfund gegen Marriott.
06Wie starten wir am Day One?
Mit der Lage des Zukaufs aus CQTI. Für den Start genügen Domains und Gesellschaften. Darauf bauen AD Audit und Pentest auf, abgestimmt mit Ihrem Integrationsteam.