NEXGAP® Use Case · Standortsicherheit

Standortlagebild.
Wer sich für Ihr Werk interessiert.

Werke, Rechenzentren und Forschungsstandorte sind Ziel von Spionage und Sabotage, digital wie physisch. Das Standortlagebild von NEXGAP verbindet beides: was über einen Standort öffentlich und im Untergrund zu finden ist, welche Systeme von außen erreichbar sind und welche Akteure Interesse zeigen. Als Grundlage für Standortsicherheit, Werkschutz und Risikoanalyse.

Auf einen BlickStandort
  • FürKonzernsicherheit, Werkschutz, Standortleitung, BCM
  • KontextKRITIS-Dachgesetz § 12 Risikoanalyse · § 13 Resilienzplan
  • LeistungenStandortlagebild · CQTI
  • ErgebnisLagebild je Standort, Maßnahmen nach Priorität
Ausgangslage

Standortsicherheit ist wieder ein Lagethema. Spionage und Sabotage treffen Werke.

Immer mehr Unternehmen führen Vorfälle auf ausländische Nachrichtendienste zurück. Verdächtige Drohnenflüge über Militäranlagen, Häfen und Rüstungsbetrieben sind keine Ausnahme mehr. Für die Konzernsicherheit heißt das: Jeder kritische Standort braucht eine aktuelle Lageeinschätzung, nicht nur eine Gefährdungsanalyse von vor einigen Jahren.

  • 23%

    der Unternehmen in Deutschland waren in den letzten zwölf Monaten von physischer Sabotage an Informations- oder Produktionssystemen betroffen oder vermuten es.

  • 37%

    der betroffenen Unternehmen konnten mindestens einen Vorfall einem ausländischen Nachrichtendienst zuordnen, nach 28 Prozent im Vorjahr.

  • 1.000+

    verdächtige Drohnenflüge registrierte das BKA 2025 bis Mitte Dezember, unter anderem über militärischen Einrichtungen, Flughäfen und Rüstungsbetrieben.

Was Gefährdungsanalysen übersehen

Ein Standort ist mehr als sein Zaun.

  • Digitale Spuren des StandortsLagepläne, Stellenanzeigen, Fotos und Lieferantenangaben verraten Abläufe, Zugänge und Schwachstellen.
  • Von außen erreichbare TechnikFernwartung, Gebäudeleittechnik und Kameras eines Werks sind oft aus dem Internet erreichbar und keinem Standort zugeordnet.
  • Akteure ohne OrtsbezugOb eine Gruppe Interesse an Ihrer Branche, Ihrem Produkt oder Ihrem Standort zeigt, steht in keinem Sicherheitskonzept.
  • Veraltete LageGefährdungsanalysen werden selten aktualisiert. Die Lage ändert sich mit jeder geopolitischen Entwicklung.
So arbeitet NEXGAP

Ein Lagebild je Standort. Physisch und digital zusammengeführt.

Das Standortlagebild bewertet jeden Standort aus Sicht eines Angreifers. Analysten werten offene Quellen, Untergrund und die externe Angriffsfläche aus und ordnen die Funde dem Standort zu.

  1. 01Mandat

    Priorisieren

    Wir legen mit Ihnen fest, welche Werke, Rechenzentren und Standorte zuerst bewertet werden, nach Kritikalität und Lage.

    Priorisierte Standorte
  2. 02Analyst

    Erheben

    Offene Quellen, Untergrundforen und Kanäle werden auf Hinweise zum Standort, zu Produkten und zu Schlüsselpersonal ausgewertet.

    Funde je Standort
  3. 03CQTI

    Angriffsfläche

    Von außen erreichbare Systeme des Standorts werden erfasst, etwa Fernwartung, Gebäudetechnik und Edge-Geräte, und nach Ausnutzbarkeit bewertet.

    Exponierte Systeme
  4. 04Lagebild

    Bewerten

    Funde, Akteure und Szenarien wie Spionage, Sabotage oder Ausfall werden zu einem Lagebild mit Maßnahmen verdichtet.

    Lagebild mit Maßnahmen
Ergebnis

Eine Lage, mit der Werkschutz und Standortleitung arbeiten können.

  • Lagebild je StandortAkteure, Funde und Szenarien, bewertet nach Wahrscheinlichkeit und Auswirkung.
  • Exponierte SystemeVon außen erreichbare Technik des Standorts, mit Empfehlung zur Behebung.
  • Maßnahmen nach PrioritätFür Konzernsicherheit, Werkschutz, IT und OT, abgestimmt auf den Standort.
  • Grundlage für die RisikoanalyseBelegte Erkenntnisse für Risikoanalyse und Resilienzplan nach KRITIS-Dachgesetz.
FAQ

Häufige Fragen zur Standortsicherheit.

Was Konzernsicherheit, Werkschutz und Standortleitung vor dem Lagebild wissen möchten.

Frage stellen →
01Was ist ein Standortlagebild?

Eine Bewertung der Bedrohungslage für einen konkreten Standort, etwa ein Werk, ein Rechenzentrum oder eine Forschungseinrichtung. Es verbindet Hinweise aus offenen Quellen und Untergrund mit der von außen erreichbaren Technik des Standorts und leitet daraus Szenarien und Maßnahmen ab.

02Wie erkennt man Spionage und Sabotage an einem Standort früh?

Indem man beobachtet, wer Interesse zeigt: Erwähnungen in Foren und Kanälen, angebotene Daten oder Zugänge und Veröffentlichungen zu Standort und Personal. Zusammen mit der Prüfung, welche Systeme von außen erreichbar sind, entsteht ein Bild, das physische und digitale Hinweise verbindet.

03Was verlangt das KRITIS-Dachgesetz für Standorte?

Betreiber kritischer Anlagen müssen bei Bedarf, mindestens aber alle vier Jahre, eine eigene Risikoanalyse durchführen (§ 12), geeignete Resilienzmaßnahmen treffen und in einem Resilienzplan dokumentieren (§ 13). Die Geschäftsleitung muss die Maßnahmen billigen und ihre Umsetzung überwachen (§ 20). Die Übersicht unterstützt die Einordnung und ersetzt keine rechtliche Bewertung.

04Wie hängen physische und digitale Standortsicherheit zusammen?

Angreifer nutzen beides. Öffentliche Informationen erleichtern den physischen Zugang, und Gebäudetechnik, Kameras oder Fernwartung sind oft aus dem Internet erreichbar. Ein Lagebild, das beides betrachtet, zeigt Wege, die eine getrennte Sicht übersieht.

05Für welche Standorte lohnt sich ein Lagebild?

Für Standorte, deren Ausfall den Betrieb trifft, und für solche mit besonderem Schutzbedarf: Produktion, Rechenzentren, Forschung, Standorte mit Rüstungs- oder KRITIS-Bezug und Standorte in Regionen mit erhöhter Gefährdung.

06Wie oft sollte das Lagebild eines Standorts aktualisiert werden?

Bei Anlass, etwa nach einem Vorfall, vor einem Ausbau oder bei veränderter geopolitischer Lage, und turnusmäßig im Rahmen der Risikoanalyse. Die externe Angriffsfläche des Standorts lässt sich mit CQTI laufend beobachten.

Kontakt

Wer interessiert sich für Ihre Standorte? Das Lagebild zeigt es.

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